Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Rudi Märkl
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Von Trauer.de Redaktion, München
23.02.2009 um 16:34 Uhr von Merkur /Der Sport war seine große Leidenschaft. Vor allem das Skifahren hatte es ihm angetan. Ausgerechnet auf der Piste verstarb Rudi Märkl im Alter von 66 Jahren.
Als Pressechef zahlreicher Weltcups, Skispringen und der Ski-Weltmeisterschaft 1978 machte sich der Garmisch-Partenkirchner einen Namen. "Im Bereich der Pressearbeit hat er Pionierarbeit geleistet", ist sich sein Freund und langjähriger Mitarbeiter Hansjörg Rieß sicher.
Gerade bei der Ski-WM vor 31 Jahren stemmte er mit seinem Team eine wahre Mammutaufgabe. So mussten 1800 Medienvertreter betreut werden, darunter 400 Print-Journalisten, mehr als 200 TV- und Hörfunkkommentatoren, 290 Fotografen und 900 Helfer. "Durch seine freundliche und kameradschaftliche Art war er ideal für diesen Job", erinnert sich Peter Baum, damaliger Chef des Organisationskomitees. Er hatte den Garmisch-Partenkirchner schon 1973 in das Weltcup-Organisationsteam geholt. "Ich habe ihn einfach ins kalte Wasser geschmissen", erinnert sich Baum. "Er hat aber alles gut gemeistert und ich konnte mich immer auf ihn verlassen."
Tatsächlich sollte es nicht lange dauern, bis sich Märkl ein breites Netzwerk aufgebaut hatte und so wurde er 1976 stellvertretender Pressechef bei den Olympischen Spielen in Innsbruck. "Das war auf jeden Fall eine Auszeichnung für ihn", ist sich Baum sicher.
Den Verlust eines guten Freundes und Ratgeber beklagen aber nicht nur die Garmisch-Partenkirchner. Auch außerhalb der Grenzen hatte Märkl viele Freunde gefunden, die ihm nun die letzte Ehre erwiesen. Darunter auch Persönlichkeiten wie Franz Beckenbauer, Willi Holfdorf und Erich Ribeck. Alle gehörten sie dem Schneeforscher-Club Obertauern an.
In einem sind sich aber vor allem Baum und Rieß sicher. "Garmisch-Partenkirchen ist um eine Persönlichkeit ärmer."
Marcus Schoft
Foto: fkn
Kondolenz
Von Barbara Sch., Fürth
30.01.2009 um 23:29 UhrDie Nachricht traf mich aus heiterem Himmel und ich habe Rudi als fairen, ehrlichen und immer lustigen Kollegen kennen lernen dürfen. Immer für einen Spaß zu haben, aber auch immer ein offenes Ohr für seine Kollegen & Kolleginnen.
"Der Augenblick ist kostbar, wie das Leben eines Menschen!" *F. Schiller*
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