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Frank Höller

* 22.10.1966
† 11.11.2006
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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Frank Höller, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von Belinda Höller, München

14.11.2006 um 16:54 Uhr von Merkur /
Er war ein Sportler, wie ihn sich jeder in seiner Mannschaft wünscht. Frank Höller gehörte in den 90ern zu den besten Torhütern im Landkreis und prägte entscheidend die beste Fußballzeit, die der FC Finsing je hatte. Er starb im Alter von erst 40 Jahren. Geschwächt vom Kampf gegen den Krebs, erlag er den Folgen einer Lungenentzündung. Tapfer hatte sich "der Franky", wie er überall nur hieß, gegen das schwere Leiden gestellt. Unterstützt von seiner Frau Belinda kämpfte er gegen die schreckliche Krankheit - so wie Frank Höller immer gekämpft hat. "Nichts ist unmöglich", sei sein Leitspruch gewesen, erinnert sich Roland Schröder, Vorsitzender des FC Finsing. Über hartes Training wurde er zum Spitzentorwart. Als Funktionär strukturierte er die Jugendabteilung des FC Finsing um. Unvergessen sind auch seine Auftritte als "Cher" bei den Finsinger Faschingsbällen. Aktiv war er auch bei den Neufinsinger Böllerschützen, dem Burschenverein und dem "Theaterkastl". Als Schiedsrichter machte er ebenfalls mehr als eine gute Figur. 1991 hatte er die Schiri-Prüfung abgelegt. Von 1995 bis 1997 war er in der Kreisliga tätig. Bei der Feier zum 60-jährigen Bestehen der SRG Erding wurde er in Abwesenheit vor wenigen Tagen noch mit dem Goldenen Ehrenzeichen der Schiedsrichter Gruppe Erding ausgezeichnet. Sowohl sportlich als auch als Referee wäre die Kreisliga gewiss nicht Endstation gewesen, doch musste er aus beruflichen Gründen kürzer treten, weil er als Maschinenbau-Ingenieur sehr oft im Ausland unterwegs war. Bei allem Ehrgeiz - Frank Höller war allseits beliebt, und zwar weit über die Finsinger Grenzen hinaus. "Seine ruhige, bescheidene und besonnene Art hat uns alle angesteckt", sagte Schröder. (pir/kb)