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Frank Höller

* 22.10.1966
† 11.11.2006
Erstellt von Merkur und TZ

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Kondolenzen (6)

Sie können das Kondolenzbuch nutzen, um den Angehörigen Ihr Beileid zu bekunden, Ihrer eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder um dem Verstorbenen einige letzte Worte des Abschieds mitzugeben.

Kondolenz

Von Markus Höhenberger, Aschaffenburg

16.07.2007 um 15:29 Uhr
Liebe Familie Höller, Frank habe ich kennengelernt, als er zur Trevira nach Bobingen kam und dort in das benachbarte Büro eingezogen ist. Wir haben mit ihm einen tollen und sehr sympathischen Kollegen bekommen, den ich sehr gern hatte. Ich glaube, irgendwie waren wir auf einer Wellenlänge. Die Nachricht von seinem Leiden und seinem Tod haben mich sehr traurig gemacht. Warum musste uns so ein klasse Kerl verlassen? Sowas kann man nicht verstehen. Es macht einfach keinen Sinn. Ich wünsche Ihnen alles, um diesen Verlust zu verkraften. Markus Höhenberger

Kondolenz

Von Annette Klar, Olching

06.03.2007 um 15:33 Uhr
Liebe Belinda, ich habe schon oft diese Seite besucht und weil mir die Worte fehlten, bin ich einfach "stumm" geblieben. Du sollst aber wissen, dass Fränkie und auch Du häufig Inhalt des Gesprächs in unserer Familie sind. Dass Ihr beiden das letzte Jahr auf diese Weise durchleben musstet, hat uns manche Bereiche unseres Lebens deutlicher sehen lassen. Euer Kampf mit dem Schicksal hat uns sehr bewegt und wir können kaum begreifen, dass wir Fränkie hier nicht mehr treffen können. Soviel Kraft Du auch in den letzten Monaten gebraucht hast, wir wünschen Dir noch mehr um die kommende Zeit zu meistern. Fühl´ Dich von uns gedrückt und sei sicher, Fränkie wird nicht vergessen werden. Gott nimmt die früh zu sich, die er am meisten liebt. Alles Liebe, Annette, Ralph, Carolin und Louis-Adrian

Kondolenz

Von Dietmar Pohl, Forstinning

19.12.2006 um 22:45 Uhr
Mit herzlicher Verbundenheit verabschiede ich mich "auf Erdenzeit" von Fränkie, der ein sehr bemerkenswerter und liebenswerter Mensch war. Schade, dass ich nicht mehr Zeit mit ihm und mit Belinda verbringen konnte. Zugleich danke ich dem Herrgott, dass ich die beiden in der letzten, oft so schweren Zeit ein kleines Stück weit begleiten durfte. Möge Fränkie das vollkommene Leben verbunden mit Glückseligkeit finden und Belinda baldigen Trost erfahren. Dietmar Pohl

Kondolenz

Von Belinda Höller, Mering

10.12.2006 um 14:58 Uhr
Mein geliebter Fränkie, heute vor einem Jahr war die Welt noch wunderbar und wir waren uns unseres Glücks bewußt. Heute vor 4 Wochen hatte die letzte Phase Deines Sterbeprozess schon begonnen und niemand hätte letztes Jahr am 21.12.2005 daran gedacht, dass Du nur noch 11 Monate und 21 Tage unter Höllenqualen zu Leben hast. Wir hatten beide bis zuletzt stets 100% Hoffnung und erst am Dienstag vor Deinem Tod sind wir gefallen auf 0% und mußten uns damit abfinden, dass nur der Tod die einzige Rettung aus dem ganzen Leid sein kann. Du hast mit Deinem Leben um mich kämpfst. Wie sehr ich Dich liebe, das wußte ich und das ich alles für Dich tun würde wußte ich auch, aber dass Du mich ebensosehr liebst ist mir erst ab dem 21.12.05 bewußt geworden. Unser Band der Liebe ist mit jedem Schicksalsschlag stärker geworden. Das Band zwischen uns beiden wird immer bestehen bleiben, auch wenn Du nun in einer anderen, hoffentlich besseren Welt bist. Die Anderen sagen, ich hätte alles getan, um Dir zu helfen, ob das wirklich so ist, weißt nur Du. Vorwürfe mach ich mir trotzdem, ...warum hab ich Dr. Gerl nicht früher aufgetrieben, warum konnte ich Dich nicht von der 5.Chemo abhalten, warum erkannte ich nicht, dass die letzte Lungenentzündung eine Lungenentzündung war und das Antibiotika nicht hilft, warum????????????????? War der Weg von Anfang an vorbestimmt? Du weißt es jetzt und ich werde es irgendwann auch einmal erfahren. Immerhin hatten wir noch einen schönen Sommer, zwar anders als alle anderen Krebspatienten, die wirklich etwas unternehmen konnten, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Die gemeinsame Zeit in 2006 war die härteste, aber auch die intensivste in meinem Leben und wird es auch immer bleiben. Ich habe in meinem Leben jede Sekunde genossen, die ich in Deiner Gegenwart verbringen konnte. Oft hab ich mich gefragt, was muß ich in diesem Leben mit Dir lernen, ich glaube "das Loslassen aus Liebe". Ich dachte ich hätte es schon gelernt, mit Deinen vielen Firmenreisen ins Ausland mit Zimmer, scheinbar doch nicht und nun mußte ich es knallhart erlernen und es gibt leider kein Zurück mehr. Was ich auf alle Fälle von Dir behalten will, ist Deine unheimlich ruhige und besonnene Art und Dein Optimismus, der uns beide über das letzte Jahr getragen hat. Oft denke ich, Du hast mich mehr getragen als ich Dich, dafür möchte ich mich bei Dir entschuldigen, denn eigentlich hätte ich Dir eine Stütze sein sollen, glaub aber nicht, das ich das wirklich war (die Anderen sagen das zwar, aber wissen kannst das auch nur Du). Deine große Zuversicht, immr nur das Gute im Anderen zu sehen und Deine Art ein Gentleman zu sein, auch wenn Deine Situation total besch... war, Du warst immer höflich, auch zu den dümmsten Ärzten und Schwestern, selbst dann, wenn wir gemerkt haben, dass die total inkompetent sind. Von den über 100 Ärzten waren gerade mal 4 Stück, die ihren Job so gemacht haben, wie Du den Deinen - gewissenhaft, mit Spaß und mit Leib und Seele. Anfangs dachtest Du immer, alle machen ihren Job so gut, wie Du den Deinen - leider ein großer Irrtum. Jetzt sitzte ich hier vor Deinem PC in unserer Wohnung, denke daran, dass Du immer gesagt hast, "ich kämpfe nicht für Dich, ich kämpfe nicht für mich, ich kämpfe für UNS" und weine. Das Du als erster gehen mußtest liegt wohl daran, dass Du schon immer der intelligentere und schnellere von Allen warst. Ich würde mich riesig freuen, wenn Du ganz lange bei Gott bleiben darfst, bis ich auch nachkommen darf und wenn wir dann beide wieder als Liebespaar auf die Erde zurück dürften. Irgendwann hast Du mal gesagt, dass wenn das Leben vorbei wäre, dann könntest Du zurückblicken und sagen, dass Du Dein Leben soweit wie möglich genossen und etwas daraus gemacht hast. Dieser Satz hilft mir über die Trauer etwas hinweg zukommen, weil ich weiß, dass Du mit Deinem Leben glücklich warst. Auch wenn es viel zu kurz war und wir noch so unendlich viele Pläne hatten. Ich danke Dir für die wunderbaren Jahre, Du hast aus mir das gemacht, was ich heute bin. Ganz besonders möchte ich Dir danken, dass Du 2006 so uneendlich stark gekämpft hast - wie ein Tiger! Und dass Du Dich von mir verabschiedet und meine Hand gedrückt hast, obwohl Du schon fast bei Gott warst. Das ist der schönste Moment in meinem Leben gewesen, ja fast sogar schöner als unsere Trauung. In tiefer Dankbarkeit und ewiger Liebe Deine Dich liebende Belinda An alle Mittrauernden: Es klingt bestimmt komisch, aber seit wir wußten, dass Fränkie sterben muß und keine Chance mit hat, habe ich mir den Tod herbeigesehnt. Als Fränkie endlich zu Gott gehen durfte, hatte ich ein innerliches Gefühl der Zufriedenheit. Dieses Gefühl hält bis heute an.

Kondolenz

Von Elke Maurer, Großostheim

15.11.2006 um 13:22 Uhr
Liebe Fam. Höller, ich bin eine ehemalige Kollegin aus der Zimmer AG. Frank war einer unserer nettesten Kollegen, ich war damals schon traurig, als er gekündigt hatte. Ich finde es schrecklich, dass er so leiden musste und war auch von seinem Tode jetzt geschockt, obwohl ich ja bereits wusste, dass er krank war. Ich wünche Ihnen viel Kraft, das alles zu ertragen! Liebe Grüße Elke Maurer
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