Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Wolfgang Lauterbach
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Von trauer.de Redaktion, München
03.08.2012 um 16:39 Uhr von Merkur /Die Schüler gefordert, aber auch gefördert
Farchant - "Er war ein wundervoller Mensch, der für seinen Beruf und seine Familie lebte", erzählt Wilma Lauterbach über ihren Mann Wolfgang. Im Alter von 85 Jahren ist der frühere Studiendirektor, der am Garmisch-Partenkirchner Werdenfels-Gymnasium Deutsch, Englisch, Geschichte und Sozialkunde unterrichtet hatte, ist im Oberauer Seniorenheim Pro Seniore seinem Krebsleiden erlegen. Eine Krankheit, an der vier Jahre zuvor auch seine jüngste Tochter Ulrike gestorben war. "Von diesem Schicksalsschlag hat er sich nie wieder richtig erholt", sagt seine Frau.
Beim Tanzkurs in ihrer Heimatstadt Nördlingen hatte sie den Heimatvertriebenen kennen gelernt. Tanzen blieb ein gemeinsames Hobby, das das Ehepaar auch später beim TSV Partenkirchen weiter pflegte. Die noch größere Leidenschaft des Verstorbenen gehörte aber dem Skifahren und Geigenspiel. Geboren wurde Wolfgang Lauterbach am 15. Juli 1927 in Waldau/Schlesien. Nach dem Krieg holte er das Abitur nach und begann erst in Würzburg, später in München ein Lehramtsstudium. Von dort zog es ihn in die Berge. 1958 wechselte er nach Garmisch-Partenkirchen, wo er bis zu seiner Pensionierung 1989 tätig war.
Bei seinen Schülern war er äußert beliebt. Alois Schwarzmüller erinnert sich an den früheren Kollegen, dem er auch in der Pensionierung eng verbunden blieb:" Er hat sich in einer humanen Mischung aus Fordern und Fördern und immer zu Gunsten seiner Schüler seinen eigenen Weg im Dschungel von Reformkonzepten, Lehrplänen und Schulordnungen gesucht. Er war jemand, der alles mit dem Blick auf das Wesentliche bewertete." Frische Ideen brachte er von seinem Einsatz an einer US-Schule mit. "1962/63 unterrichtete er in New Hampshire Erdkunde, verbesserte dabei sein Englisch", erinert sich Frau, die ihn mit den Kindern Arnulf und Elisabeth begleitet hatte. 59 Jahre war das Ehepaar verheiratet, durfte sich über fünf Enkelkinder freuen.
Kondolenz
Von Sonja Kaiser, GAP
20.07.2012 um 14:28 UhrIch kannte Herrn Lauterbach als Nachbarn. Habe lange in der Föhrenheide 24 gewohnt daher des öfteren beim Spazieren gehen getroffen. Ruhe in Frieden.
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