Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Wolfgang Horak
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Kondolenz
Von Dr. Walter Riedle, Taufkirchen
02.12.2009 um 11:00 UhrMit Bestürzung und Trauer habe ich den Heimgang von Wolfgang Horak aus der Presse entnommen. Während meiner aktiven Zeit als Bürgermeister wurde Herr Horak als Mitarbeiter in der Kämmerei eingestellt und trat 1990 die Nachfolge des damaligen Kämmerers Herrn Helmich an. Ich habe Herrn Horak in der Kämmerei als äußerst korrekten, gewissenhaften und peniblen Mitarbeiter kennen und schätzen gelernt. Die Gemeinde Taufkirchen wird an Herrn Horak ein ehrendes Andenken bewahren.
Dr. Walter Riedle
Von Trauer.de Redaktion, München
01.12.2009 um 16:42 Uhr von Merkur /Nach kurzer, aber schwerer Krankheit ist Wolfgang Horak, Kämmerer der Gemeinde Taufkirchen, im Alter von 61 Jahren verstorben. "Mit ihm verliert die Gemeinde einen überaus sachkundigen und akkuraten Verwalter der Gemeindefinanzen", sagt Bürgermeister Jörg Pötke.
Horak hat Generationen von Auszubildenden das Denken in Zahlen vermittelt. "Als wohl letzter Könner im Kopfrechnen pflügte er traumwandlerisch sicher durch alle Rechenarten", erinnert sich Pötke und fügt hinzu: "Aber Wolfgang Horak hatte nicht nur Ziffern im Kopf. Wir trauern auch um eine Seele von Mensch."
Es gab kaum ein Feld, für das der Taufkirchner Kämmerer sich nicht interessierte. Horak war Koch, Gärtner, Angler, Schöngeist. "Seine scharf gewürzten Speisen, sein Blaubeerdatschi mit selbstgepflückten Früchten, seine geräucherten Forellen, seine hintergründigen Bilder und einfühlsamen Texte - das alles wird uns fehlen", so Pötke.
Selbstironie war Horaks Markenzeichen. Seine Sprüche in unverhohlen niederbayerischer Deftigkeit waren nie verletzend, und gut einstecken konnte er auch. Pötke: "Dieser unbändigen Lebensfreude entkam niemand. Sein unüberhörbar knorriges Lachen wird uns in Erinnerung bleiben."
Horak stieß am 1. Juni 1977 zur Gemeindeverwaltung Taufkirchen, wurde damals als Sachbearbeiter in der Steuerstelle eingestellt. Ab dem 1. März 1990 leitete er nicht nur die Kämmerei, sondern wurde auch kaufmännischer Leiter des Wasserwerks. Über 32 Jahre stand Horak im Dienst der Gemeinde. "Das Rathaus hat mit ihm eine Säule verloren", würdigt Pötke den Verstorbenen. (mm)