Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Wilfried Kirsch
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
Neueste Einträge (3)
Gedenkkerze
Ilona Hoff
Entzündet am 12.03.2024 um 21:57 Uhr
Opa, ich hab dich sehr lieb gehabt, auch wenn wir uns zu deinem Lebensende nicht mehr oft gesehen haben. Jetzt ist es schon wieder so lange her das ihr nachhause gegangen seid. Hoffe es geht euch gut da wo ihr jetzt seid 😘
Gedenkkerze
aw
Entzündet am 01.03.2011 um 12:00 Uhr
Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
20.11.2006 um 20:35 Uhr von Merkur /Mehr als fünf Jahrzehnte hat Wilfried Kirsch die Ortsgruppe der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Poing geprägt, nun starb der unermüdliche Kämpfer für die Heimatvertriebenen im Alter von 79 Jahren.
Anfang 1961 zog Kirsch von Neufarn nach Poing und gründete dort innerhalb kurzer Zeit eine eigenständige Ortsgruppe. Als umsichtiger Obmann leitete Kirsch den Verein bis zum 31. Dezember 2004. Sein Leben lang kämpfte Wilfried Kirsch für die Rechte seiner Landsleute in der alten Heimat, kritisierte Politiker und Volksvertreter hüben wie drüben.
Während einer Ehrung im Jahr 2004 nannte der Bezirksobmann Ernst Heidenreich Kirsch ein "Urgestein unserer Gemeinschaft, das die Heimat im Herzen trägt". Während seiner aktiven Zeit war Wilfried Kirsch unter anderem über 20 Jahre Kreisgeschäftsführer und mehr als zehn Jahre stellvertretender Kreisobmann. Für sein Lebenswerk im Sinne der Sudetendeutschen wurde der Poinger, der auch im Gemeinderat eine Periode vertreten war, mehrfach geehrt. Er erhielt das Ehrenzeichen (1974), das große Ehrenzeichen (1980), die Bayerische Verdienstmedaille (1989), den Bayerischen Verdienstorden als höchster Verdienstoden im Freistaat Bayern (1994) und die Rudolf-Lodgman-Plakette (1999), die höchste Auszeichnung der Sudetendeutschen Landsmannschaft für verdiente Mitglieder. Und im Januar 2006 bekam er beim Neujahrsempfang die Bürgermedaille der Gemeinde Poing. (rm)