Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Sebastian Käsmeier, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von Redaktion Trauer.de, München
24.08.2009 um 09:34 Uhr von Merkur /Die Bürger von Forstern trauern um Sebastian Käsmeier. Im Alter von nur 49 Jahren ist der Gemeinderat und engagierte Feuerwehrmann am Donnerstag nach langen Krankenhausaufhalten verstorben. Der Karlsdorfer hinterlässt eine Ehefrau und drei Söhne, die alle seinem Beispiel folgen und sich für die Feuerwehr Forstern einsetzen. Das sei ein großer Verlust für das Gemeinwesen, würdigt Bürgermeister Georg Els den Verstorbenen: "Er war ein Vorbild, wie man sich engagieren kann."
Käsmeier hatte seit 2002 für die Alte Wählergemeinschaft im Gemeinderat mitgewirkt, im Kindergartenausschuss und ab 2008 im Bauausschuss. Man habe sich auf ihn hundertprozentig verlassen können, lobt sein Fraktionskollege Els: "Er war kein Mann der lauten Worte, hat aber mit seinem ruhigen Wesen überzeugt und es immer wieder geschafft, Kompromisse aufzuzeigen. Für mich war Sebastian Käsmeier daher eine große Stütze."
Der Verstorbene hatte sich in vielen Vereinen engagiert, unter anderem in der Laienspielgruppe, bei den Reservisten und den Schützen. Beim Volksbildungswerk Forstern war er Zweiter Vorsitzender.
Seit seinem Beitritt im Jahr 1977 war Käsmeier aktiver Feuerwehrmann. Gleichzeitig gehörte er 1984 zu den Gründungsmitgliedern des Feuerwehrvereines und war von Beginn an Zweiter Vorsitzender. 1997 bis 2003 stand er sogar an der Spitze des Vereins. In seine Amtszeit fallen der Neubau des Feuerwehrgerätehauses und die Anschaffung eines VW Busses aus Vereinsmitteln. Die Gemeinschaft und Pflege des Vereinslebens waren ihm immer wichtig.
Ein weiteres Hobby war das Fotografieren. So entstanden tausende Bilder von Veranstaltungen des Vereins, auch bei Einsätzen war Käsmeier als Feuerwehrfotograf dabei. Er organisierte unzählige Veranstaltungen und Ausflüge. Auch nach der Zeit als Vorstand stand er den Kameraden mit Rat und Tat zur Seite und setzte sich immer für die Verbesserung der Ausrüstung ein. Auch als Gemeinderat unterstützte er die Brandschützer.
"Die Feuerwehr Forstern verliert in ihm einen Mann, der mit Leib und Seele Feuerwehrler war", würdigen ihn die Kameraden.