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Robert B. Parker

* 17.09.1932
† 19.01.2010
Erstellt von Merkur und TZ

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Von Trauer.de Redaktion, München

20.01.2010 um 11:36 Uhr von Merkur /
Der Krimi-Autor Robert B. Parker ist tot. Der 77-Jährige sei am 19. Januar 2010 in seinem Haus im US-Staat Massachusetts gestorben, teilte die Polizei mit. Parker wurde vor allem mit der Krimi-Serie "Spenser" um den gleichnamigen Privatdetektiv bekannt. Die Figur des ehemaligen Schwergewichts-Boxers und hartgesottenen Ermittlers knüpfte an berühmte literarische Vorlagen wie den Privatdetektiv Philip Marlowe von Raymond Chandler an. Parker ließ Spenser in 37 Fällen ermitteln, die letzte Folge "The Professional" erschien im Herbst in den USA. Nach einem B.A.-Abschluss am Colby College in Waterville, Maine, diente Robert Brown Parker zwei Jahre im Koreakrieg, bevor er 1957 an der Northeastern University in Boston seinen M.A. in amerikanischer Literatur erwarb. Nach fünf Jahren schriftstellerischer Jobs in der Wirtschaft und in der Werbung wechselte er wieder an die Universität. 1971 promovierte er an der Universität Boston mit einer Dissertation über die "Schwarze Serie" in der amerikanischen Kriminalliteratur ("The Violent Hero, Wilderness Heritage and Urban Reality: A Study of the Private Eye in the Novels of Dashiell Hammett, Raymond Chandler, and Ross Macdonald"). Im Jahr 1973 veröffentlichte er seinen ersten eigenen Kriminalroman in der Tradition seiner literarischen Vorbilder mit dem Privatdetektiv Spenser (Spenser und das gestohlene Manuskript). 1976 wurde er ordentlicher Professor an der Bostoner Universität, gab seine Tätigkeit aber bereits drei Jahre später auf, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. Von 1973 bis zu seinem Tod erschien fast jährlich ein neuer Spenser-Roman. 1976 erhielt er für Auf eigene Rechnung (auch als: Leichte Beute für Profis) den Edgar Award für den besten Kriminalroman des Jahres und 1983 den japanischen Maltese Falcon Award für seinen Roman Finale im Herbst. 2007 verlieh ihm das amerikanische Internetmagazin Mystery Ink den Gumshoe Award - Lifetime Achievement als Anerkennung für sein literarisches Werk. 1997 begann er parallel zu der Spenser-Serie zwei Serien um den Polizisten Jesse Stone und um die weibliche Privatdetektivin Sunny Randall, die im jährlichen Wechsel erschienen.