Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Robert Reitz, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von Trauer.de Redaktion, München
29.05.2009 um 10:41 Uhr von Merkur /"Als totalen Vereinsmenschen, so kennen ihn die Leute", sagt Rudi Thumann. Er ist Vorsitzender des TSV Benediktbeuern. Am Dienstag, 26. Mai, verlor er mit Robert "Robby" Reitz eines seiner wichtigsten Mitglieder für immer.
Noch am Vortag pfiff Reitz ein Spiel der E-Junioren in Bichl, bei 30 Grad Hitze: "Vielleicht hat er sich da übernommen", so Thumann. Dass das Herz des 61-Jährigen schwach war, wusste er selbst. Erst 2008 hatte er sich einer großen Operation unterzogen. "Doch jetzt war er doch auf dem Weg der Besserung, blühte richtig auf", sagt der Vorstand und gute Freund. Viel habe "der Robby" in den 21 Jahren, die er in der Klostergemeinde wohnte, geleistet: "Unter anderem hat er knapp 3000 Fußballspiele gepfiffen", so Thumann. Doch besonders der Nachwuchs war es, die ihm immer am Herzen gelegen habe: So hob er 1988 gemeinsam mit Albert Schandl und Frank Lex die TSV-Jugendarbeit aus der Taufe. Am Freitag wollte er auch wieder auf dem Platz stehen, obwohl er zu einem Rundgang des Vereins in der Allianz-Arena eingeladen war: "Aber er hat gesagt, 'da will ich lieber bei meinen Bambinis sein'", so Thumann.
Neben der Selbstlosigkeit und Hilfsbereitschaft wird ihm aber noch etwas anderes in Erinnerung bleiben, wenn er an "Robby" Reitz denkt: "Sein Markenzeichen war das Fahrrad, damit ist er überall hin gebraust."
Steffi Brendebach