Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Richlindis Stempfle
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
Neueste Einträge (3)
Von Barbara Seufferth, Grainau
28.06.2009 um 17:44 Uhr von Merkur /Liebe Schwester Richlindis,
bin Ihnen zu grossem Dank verpflichtet. Sie haben mich sehr
liebevoll und gut durch meine Schulzeit begleitet.
St. Irmengard-Realschule in Garmisch-Partenkirchen, danke !
Kondolenz
Von Angelika Zimmermann, Oberau
25.06.2009 um 11:32 UhrEin erfülltes Leben ist zu Ende gegangen - es iIst alles vergänglich auf dieser Erde, die Erinnerungen an einen lieben Menschen sind jedoch unsterblich und geben uns Trost. Ich erinnere mich sehr gerne an meine Schulzeit (1969-1975) in der mich Sr. Richlindis begleitet hat. Sie war immer ein gerechter und sehr liebenswerter offener Mensch, der viel Verständnis für uns Mädchen aufbrachte.
Was mir bleibt, sind Dank und Erinnerung.
Von Trauer.de Redaktion, München
25.06.2009 um 10:28 Uhr von Merkur /Eigentlich sollte gestern gefeiert werden. Etwas Besonderes. Der 100. Geburtstag von Schwester Maria Richlindis Stempfle, die viele Jahre in Garmisch-Partenkirchen gewirkt hat. Doch die Freude schwenkte in Trauer um. An ihrem großen Ehrentag schloss Schwester Richlindis die Augen. Was bleibt, ist die Erinnerung an eine warmherzige, fröhliche und fromme Frau, die ihr Leben Gott und Generationen von Schülerinnen verschrieben hat.
"Wir haben sie immer ein bisschen verehrt. Sie war einmalig", sagt Veronika Seidl, die Schwester Richlindis als Lehrerin an der St.-Irmengard-Realschule in Garmisch-Partenkirchen erlebt hat. Streng sei sie gewesen, aber stets gerecht. "Das Wohl ihrer Mädchen war immer ihr Hauptanliegen", sagt Seidl, die von 1958 bis 1961 an der Schule war. Aber auch nach dieser Zeit hat ihre Klasse nie den Kontakt mit der Ordensfrau verloren. Im Gegenteil. Mindestens einmal pro Jahr kam sie mit ihrer geliebten Lehrerin zusammen. "Wir haben viel gemeinsam gemacht", sagt Seidl.
Für sie kam die Nachricht vom Tod deshalb überraschend. Genauso wie für Schwester Bernwada vom Orden der Armen Schulschwestern. Sie hat Schwester Richlindis während der gemeinsamen Zeit in Garmisch-Partenkirchen mehrere Jahre erlebt und wollte gestern zum Gratulieren nach Neubiberg fahren. Im dortigen Seniorenwohnheim des Ordens lebte Schwester Richlindis seit vier Jahren. "In letzter Zeit merkte man, dass sie schwächer wurde", sagt Schwester Bernwada. Doch noch am Dienstag habe es geheißen, dass es ihr gut gehe.
Geboren wird Schwester Richlindis 1909 in Nürnberg. Und schon früh entscheidet sie sich für ein Leben für Gott: Bereits 1922 kommt Maria Stempfle zur "Lehrerausbildungsanstalt" des Ordens nach München. 1933 folgt das Noviziat, sie wird zu Schwester Richlindis. Nach Stationen in Weiden und Regen lehrt sie ab 1954 an der St.-Irmengard-Realschule. Viel habe sie für andere Menschen gebetet, auch im Alter. An ihrem 100. Geburtstag waren die Menschen bei Schwester Richlindis - in ihren Herzen. (nah)