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Peter Marcon

* 17.04.1947
† 14.03.2011
Erstellt von Merkur und TZ

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Gedenkkerze

Angela Corah Bischoff

Entzündet am 21.03.2011 um 12:00 Uhr

Von Herzen .. in Gedenken an einen wunderbaren Mann, Visionär und Freund

MERKUR & TZ

vom 18.03.2011

Von trauer.de Redaktion, München

17.03.2011 um 13:03 Uhr von Merkur /
Der plötzliche Tod von Peter Marcon hat die Mitgliederversammlung von "Murnau Miteinander" am vergangenen Montag überschattet. Nachdem der 63-jährige als Teamleiter der Arbeitsgruppe "Kunst und Kultur" bei der Veranstaltung im Kultur- und Tagungszentrum unter anderem das große Graffity-Projekt mit Jugendlichen vorgestellt hatte, war er mit einigen der Teammitglieder in ein Restaurant am Murnauer Untermarkt gegangen. Weil er offensichtlich bei einer nahe gelegenen Bank Geld abheben wollte, verließ er das Lokal. Kurze Zeit später fand man ihn im Vorraum des Geldinstitutes am Boden liegend. Der herbeigerufene Rettungsdienst konnte nur mehr Marcons Tod feststellen. "Ich bin tief erschüttert", erklärte Astrid Bühren, erste Vorsitzende des Gemeindeentwicklungsprojektes "Murnau Miteinander". "Peter Marcon war eine wichtige Persönlichkeit in unserem Verein und hat wesentlich zu dessen Aufbau beigetragen." Besonders geschätzt habe sie an ihm seinen Humor und seine Kreativität, unterstrich Bühren: "Er war für uns eine große Bereicherung und wird uns sehr fehlen." Noch vor der Versammlung habe ihr Marcon vorgeschlagen, eine Schweigeminute für die Erdbeben- und Tsunamiopfer in Japan einzulegen. "Ich fand das ganz prima, weil ich dazu auch etwas sagen wollte. Ich kann diesen Verlust noch gar nicht fassen." Auch der zweite Vorsitzende Christoph Foerst zeigte sich schockiert: "Das ist ein Riesenverlust für uns alle. Sein Tod reißt eine Lücke, die schwer zu schließen sein wird." Marcon, der in München geboren wurde, absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Dekorateur, bevor er Design und Innenarchitekt studierte. 2008 zog er nach Murnau, wo er eine Designfirma betrieb. Bekannt wurde er nicht nur in Fachkreisen für seine außergewöhnliche "Energie-DeSEIN-Kunst", die sich in Rauminstallationen und modernen Gebrauchsobjekten wieder fand. hh

MERKUR & TZ

vom 17.03.2011