Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Peter Loschert, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
01.09.2006 um 17:46 Uhr von Merkur /„Seine Ruhe und sein Einsatz haben den Verein nach vorne gebracht“, würdigte der 2. Vorsitzende Richard Plonner die Verdienste Loscherts für den FC Hochbrück. Auch in schwierigen Zeiten habe der Vorsitzende Ausdauer bewiesen und nie aufgegeben.
Der Bau des neuen Spielfeldes, bei dem Loschert die treibende Kraft war, ist für Garchings Bürgermeister Manfred Solbrig ein Beispiel dafür, wie viel Energie der Vorsitzende für seinen Verein aufbrachte. Zudem habe er es verstanden, andere zu motivieren. „Es ist sehr bedauerlich, dass jemand, der sich so für die Öffentlichkeit einsetzte, so früh von uns gehen musste“, sagte Solbrig. Für den Bürgermeister war Loscherts Engagement vorbildhaft: „Ich wünschte mir, es würde mehr Leute wie ihn geben.“
„Sein Tod reißt eine große Lücke“, trauerte Rudi Naisar. Der Stadtrat aus Hochbrück verlor mit Peter Loschert einen Nachbarn, Arbeitskollegen und Freund. „Er hat sich von Anfang an engagiert und war ein aktives Mitglied der Hochbrücker Gemeinschaft“, lobte Naisar den Verstorbenen.
Peter Loschert stammte aus der Nähe von Würzburg. Der Diplom-Kaufmann war für die Raiffeisenbank tätig, zunächst in München, dann in Unterschleißheim. 1985 ließ er sich mit seiner Frau in Hochbrück nieder, wenig später kam die gemeinsame Tochter zur Welt. 1987 trat Loschert dem FC Hochbrück bei. Schon bald brachte sich der begeisterte Fußballer als Funktionär ein, war Schriftführer und Pressesprecher. 1999 folgte er dem im Februar verstorbenen Michael Asam als Vorsitzender nach.