Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Michael Maier
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Gedenkkerze
Schilling Erika
Entzündet am 06.01.2026 um 18:35 Uhr
Stiller Gruß
Gedenkkerze
Fam. Schilling
Entzündet am 22.10.2020 um 10:15 Uhr
Von Trauer.de Redaktion, München
13.02.2009 um 23:38 Uhr von Merkur /So viele Trauergäste, dass sie die Pfarrkirche Langenpettenbach weit weitem nicht fassen konnte, haben Abschied von Michael Maier genommen, der im Alter von nur 56 Jahren einem längeren Krebsleiden erlegen ist.
Wie sehr der Verstorbene fehlen wird, haben Pfarrer Stephan Hauptmann und die zahlreichen Trauerredner deutlich zum Ausdruck gebracht.
Der Ehemann und Vater von vier Kindern hat wie kaum ein anderer viel in der Kirche und in den Langenpettenbacher Vereinen geleistet. Kirchenpfleger Hans Buchner betonte vor dem Sarg, dass Michael Maier schon seit seiner Erstkommunion im kirchlichen Dienst gestanden hat. Ob als Ministrant, Lektor, Kommunionspender oder Begleiter der Sternsinger, es gab keine kirchliche Aufgabe, bei der Maier gefehlt hätte. Darüber hinaus habe er über Jahrzehnte bei den vielfältigsten Arbeiten rund um den Kirchturm sein technisches und handwerkliches Können eingesetzt, ohne zu fragen, was er dafür bekommt. Lange Zeit gehörte er auch dem Pfarrgemeinderat an.
Dass er auch im Langenpettenbacher Vereinsleben eine große Lücke hinterlässt, haben Rainer Kurz vom Schützenverein Edelweiß, Manfred Pohl vom Obst-und Gartenbauverein, Max Anhofer von der Freiwilligen Feuerwehr und Simon Kranzberger vom Krieger- und Soldatenverein Langenpettenbach sowie Franz Neumüller vom benachbarten Schützenverein "Schützenlust" Wagenried-Arnzell deutlich zum Ausdruck gebracht.
Dass Maier insbesondere für den Schießsport großes Engagement gezeigt hat, wurde auch von Alfred Reiner, dem Chef des Schützengaues Dachau, mit bewegter Stimme betont, denn auch auf Gauebene hat man den Verstorbenen sehr geschätzt, was bereits in einer Vielzahl von Ehrungen zum Ausdruck gekommen ist. Dass Maier 1986 die treibende Kraft beim Schießstandbau in Langenpettenbach war, und ihm als langjähriger 1. Schützenmeister die Förderung der Jugend besonders am Herzen lag, wurde vom stellvertretenden Edelweiß-Schützenmeister Rainer Kurz unterstrichen, der auch an Maiers Einsatz zur Gründung von zwei Langenpettenbacher Luftpistolen-Mannschaften erinnerte. "Er war kein Verwalter, er war ein Gestalter", so Kurz, der Maier als offen, ehrlich, fröhlich und verlässlich beschrieb. "Er war einfach ein guter Kerl", sagte Kurz mit tränenerstickter Stimme.
Es hat praktisch keinen Verein im Ort gegeben, für den Maier nicht schon Hand angelegt hat. Seine Erfahrung und Weitsicht hat man natürlich auch im Grundstückszusammenlegungsverfahren Langenpettenbach geschätzt, wo Maier örtlich beauftragtes Vorstandsmitglied war. "Ein Mensch, der Herausforderungen angenommen hat", würdigte ein Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung das Engagement des Nebenerwerbslandwirts.
Dass er auch in seinem Hauptberuf, als Vorarbeiter im Panzerbau bei Krauss Maffei als Kollege geschätzt und beliebt war, war nicht zu überhören. "Er war wie die Mutter der Abteilung", sagte ein trauernder Kollege mit dem Hinweis, dass dem "Michi" ob seiner Hilfsbereitschaft auch als Vertrauensmann und Betriebsrat stets Respekt und Anerkennung sicher war. Trotz seiner langjährigen, schweren Krankheit, habe er nie den Mut verloren und bis zuletzt gekämpft, aber schließlich doch verloren.
Josef Ostermair
Von Trauer.de Redaktion, München
11.02.2009 um 12:17 Uhr von Merkur /So viele Trauergäste, dass sie die Pfarrkirche Langenpettenbach weit weitem nicht fassen konnte, haben Abschied von Michael Maier genommen, der im Alter von nur 56 Jahren einem längeren Krebsleiden erlegen ist.
Wie sehr der Verstorbene fehlen wird, haben Pfarrer Stephan Hauptmann und die zahlreichen Trauerredner deutlich zum Ausdruck gebracht.
Der Ehemann und Vater von vier Kindern hat wie kaum ein anderer viel in der Kirche und in den Langenpettenbacher Vereinen geleistet. Kirchenpfleger Hans Buchner betonte vor dem Sarg, dass Michael Maier schon seit seiner Erstkommunion im kirchlichen Dienst gestanden hat. Ob als Ministrant, Lektor, Kommunionspender oder Begleiter der Sternsinger, es gab keine kirchliche Aufgabe, bei der Maier gefehlt hätte. Darüber hinaus habe er über Jahrzehnte bei den vielfältigsten Arbeiten rund um den Kirchturm sein technisches und handwerkliches Können eingesetzt, ohne zu fragen, was er dafür bekommt. Lange Zeit gehörte er auch dem Pfarrgemeinderat an.
Dass er auch im Langenpettenbacher Vereinsleben eine große Lücke hinterlässt, haben Rainer Kurz vom Schützenverein Edelweiß, Manfred Pohl vom Obst-und Gartenbauverein, Max Anhofer von der Freiwilligen Feuerwehr und Simon Kranzberger vom Krieger- und Soldatenverein Langenpettenbach sowie Franz Neumüller vom benachbarten Schützenverein "Schützenlust" Wagenried-Arnzell deutlich zum Ausdruck gebracht.
Dass Maier insbesondere für den Schießsport großes Engagement gezeigt hat, wurde auch von Alfred Reiner, dem Chef des Schützengaues Dachau, mit bewegter Stimme betont, denn auch auf Gauebene hat man den Verstorbenen sehr geschätzt, was bereits in einer Vielzahl von Ehrungen zum Ausdruck gekommen ist. Dass Maier 1986 die treibende Kraft beim Schießstandbau in Langenpettenbach war, und ihm als langjähriger 1. Schützenmeister die Förderung der Jugend besonders am Herzen lag, wurde vom stellvertretenden Edelweiß-Schützenmeister Rainer Kurz unterstrichen, der auch an Maiers Einsatz zur Gründung von zwei Langenpettenbacher Luftpistolen-Mannschaften erinnerte. "Er war kein Verwalter, er war ein Gestalter", so Kurz, der Maier als offen, ehrlich, fröhlich und verlässlich beschrieb. "Er war einfach ein guter Kerl", sagte Kurz mit tränenerstickter Stimme.
Es hat praktisch keinen Verein im Ort gegeben, für den Maier nicht schon Hand angelegt hat. Seine Erfahrung und Weitsicht hat man natürlich auch im Grundstückszusammenlegungsverfahren Langenpettenbach geschätzt, wo Maier örtlich beauftragtes Vorstandsmitglied war. "Ein Mensch, der Herausforderungen angenommen hat", würdigte ein Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung das Engagement des Nebenerwerbslandwirts.
Dass er auch in seinem Hauptberuf, als Vorarbeiter im Panzerbau bei Krauss Maffei als Kollege geschätzt und beliebt war, war nicht zu überhören. "Er war wie die Mutter der Abteilung", sagte ein trauernder Kollege mit dem Hinweis, dass dem "Michi" ob seiner Hilfsbereitschaft auch als Vertrauensmann und Betriebsrat stets Respekt und Anerkennung sicher war. Trotz seiner langjährigen, schweren Krankheit, habe er nie den Mut verloren und bis zuletzt gekämpft, aber schließlich doch verloren.
Josef Ostermair
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