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Maxi Baier

geb. Herber
* 08.10.1920
† 20.10.2006
Erstellt von Merkur und TZ

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Ein Mann, der einen Gedenkbaum pflanzt

Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Maxi Baier

Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.

Neueste Einträge (3)

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Gedenkkerze

Gudrun Drumm

Entzündet am 11.02.2022 um 16:10 Uhr

Diese Maxi, Verwandte meiner Mutter(eine geb.Herber)

durfte ich bei einem Treffen in Pforzheim kennenlernen.

Immer bewunderte ich diese starke Frau und zünde

daher diese Kerze in Gedenken und Fürbitte an.

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Gedenkkerze

Andreas Wegener

Entzündet am 26.01.2019 um 14:11 Uhr

Tolle Sportlerin und Kuenstlerin

Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau

21.10.2006 um 14:48 Uhr von Merkur /
Sie starb dort, wo ihre Karriere einst begonnen hatte: Rund zwei Wochen nach ihrem 86. Geburtstag schloss Maxi Baier für immer ihre Augen. Die ehemalige Eiskunstläuferin feierte in Garmisch-Partenkirchen einen ihrer größten Erfolge: Mit gerade einmal 15 Jahren gewann sie 1936 bei den Olympischen Winterspielen die Gold-Medaille. Aber nicht alleine: Sie stand mit ihrem Laufpartner und späteren Ehemann Ernst Baier auf dem Siegertreppchen. Das Talent wurde der gebürtigen Münchnerin praktisch in die Wiege gelegt. Ihr Vater, selbst begeisterter Läufer, schnallte seiner Tochter die Kufen unter die Füße. "Als ich sechs Jahre alt war, hat er mich auf einer kleinen Eisbahn trainiert", erklärte Baier vergangenes Jahr im Tagblatt-Gespräch zu ihrem 85. Geburtstag. Im Winter drehte sie jeden Tag ihre Runden - oft unfreiwillig. "Ich war eigentlich immer froh, wenn ich nicht aufs Eis musste", erinnerte sie sich einmal. Doch die harten Übungsstunden zahlten sich aus. Nach dem Olympia-Gold holte sich das Paar in den folgenden Jahren drei Mal in Serie das Double bei Welt- und Europameisterschaften. 1940 heiratete das Eislauf-Paar, das sich acht Jahre zuvor in Berlin kennen gelernt hatte. "Ich nahm an einem Olympia-Vorbereitungskurs teil", erklärte Baier 2005. Dort trainierte Ernst Baier die Gruppe. "Mit meinen 13 Jahren habe ich mich mit fliegenden Fahnen hemmungslos in ihn verliebt." Ein Jahr nach der Hochzeit erkämpften sich die beiden ihren siebten nationalen Meistertitel ­ und wechselten zu den Berufssportlern. Doch das war den Baiers nicht genug: 1951 gründete Ernst ein eigenes Ballett, die "Berliner Eisrevue". Über 400 Vorstellungen pro Jahr waren keine Seltenheit. Durch die ganze Welt tourten die beiden Profis, bis Maxi Baier einen Schlussstrich zog. Die Erziehung ihrer Kinder war ihr wichtiger. So erfolgreich das Paar auch auf dem Eis war; im Privatleben scheiterte es. Nach Ernst Baiers Liaison mit dem schwedischen Revuestar Brigitta Wennström kam die Trennung. Maxi zog ins Werdenfelser Land. In Garmisch-Partenkirchen wurde sie Eislauflehrerin für Kurgäste. Die letzten Jahre verbrachte sie in einem Senioren- und Pflegeheim in der Marktgemeinde. Dort stellte sie selbst gemalt Aquarelle aus, die sich Bewohner und Interessierte gerne ansahen. Auf die Fotos, die während ihrer sportlichen Glanzzeit entstanden sind, blickte sie selbst oft mit Wehmut. Eva Hutter