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Max Kriner

* 05.03.1939
† 07.02.2011
Erstellt von Merkur und TZ

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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Max Kriner, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von trauer.de Redaktion, München

08.03.2011 um 11:10 Uhr von Merkur /
Seine Familie und die Mittenwalder Vereinswelt werden ihn schmerzlich vermissen: Max Kriner, der kurz vor seinem 72. Geburtstag starb. Der zweifache Vater und dreifache Opa hat vor allem beim Skiclub, dem er über 50 Jahre die Treue hielt, tiefe Spuren hinterlassen. Bis zuletzt stellte er sich als akribischer Schatzmeister 31 Jahre in den Dienst des Traditionsvereins. Doch sein Engagement sei weit über das Verwalten der Klubkasse hinausgegangen, betont Ex-Vorsitzender Wolfgang Schwind. "Selbst mit seinen 71 Jahren war Max Kriner dabei immer noch bereit, sich für die Jugend einzusetzen. Das ist in der heutigen Zeit schon etwas Besonderes." Zudem habe es der Langzeit-Kassier geschafft, gleich mit sechs Voritzenden auszukommen. Schwind erinnert sich mit Wehmut an einen aufrichtigen Freund. "Spannend wurde es mit dem Max immer vor den Jahreshauptversammlungen, wenn er mit einer gewissen Schlitzohrigkeit die Bilanzen vorweisen konnte." Als Herr der Zahlen verdiente sich Kriner auch beim Tennisclub von 1998 bis 2006 Lorbeeren. "Er war ein loyaler, gewissenhafter und kameradschaftliches Vorstandsmitglied", blickt der ehemalige Vorsitzende Klaus Tappe zurück. "Max hat es geschafft, bei zwei Vereinen diesen Posten gleichzeitig hervorragend auszufüllen." Der begeisterte Hobby-Skifahrer und Tennisspieler musste seine geliebten Sportarten aufgrund einer hartnäckigen Erkrankung aufgeben. "Mein neues Hobby ist jetzt Golf spielen", verkündete Kriner im März 2009 stolz an seinem 70. Geburtstag. "Für den Posten des Kassiers ist der Max geradezu prädestiniert", lobte damals bei der Feier SCM-Vize Manfred Bayer. Der am 5. März 1939 in Mittenwald geborene Kriner begann nämlich nach seiner Mittleren Reife bei der Hypobank eine Lehre zum Bankkaufmann und stieg bis zum "Personalchef Innenleiter" in der Filiale in Mittenwald auf. "Er war ein kollegialer Vorgesetzter", meint sein ehemaliger Mitarbeiter Wolfgang Urban. Von 1982 bis 1998 arbeitete Kriner in der Hypo-Filiale in Garmisch-Partenkirchen. "Ich behalte ihn als Personalchef in Erinnerung, der sehr hilfsbereit und immer loyal gegenüber unserem Unternehmen und den Mitarbeitern war", betont Filialleiter Hans Barth. wk