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Martin Bichl

* 20.11.1929
† 08.01.2010
Erstellt von Merkur und TZ

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Gedenkkerze

helga aus amerika

Entzündet am 05.06.2010 um 12:00 Uhr

Von Trauer.de Redaktion, München

13.01.2010 um 10:36 Uhr von Merkur /
Ohne die Ortsvereine hätte ihm etwas gefehlt: Ob bei den Almrausch-Schützen, bei den Stocklern, bei der Tennisgemeinschaft oder bei der Feuerwehr - Martin Bichl mischte überall mit und war hier wie dort ein gern gesehener Vereinskamerad. Vor wenigen Tagen ist er im Alter von 80 Jahren gestorben. "Die letzten Wochen musste mein Martin im Krankenhaus verbringen, doch einen Tag vor seinem Tod wurde er entlassen", schildert Ehefrau Resi Bichl die letzten Tage ihres Gatten. Daheim im Kreise seiner Lieben ist er dann friedlich eingeschlafen. "Er hat einfach heim wollen, und wir haben natürlich gehofft, dass er noch ein paar Wochen bei uns sein kann", sagt Tochter Rosmarie Reidel. Doch seine Krebserkrankung ließ ihrem Vater nur noch einen einzigen Tag Zeit zum Abschied nehmen. Martin Bichl war ein Vereinsmensch, der gern Verantwortung übernahm und sich nicht scheute, auch eigenhändig mitanzupacken. Gemeinsam mit seinem Vereinsspezl Theo Strobl initiierte er vor 40 Jahren den Bau der ersten beiden Tennisplätze im Ort. Und auch die Feuerwehr hatte laut Kommandant Gottfried Obermair einen hohen Stellenwert beim Verstorbenen: "Bereits im zweiten Weltkrieg, als viele der Aktiven Frontdienst leisten mussten, hat er als Jugendlicher mit den Feuerwehrfrauen Übungen und Einsätze durchgeführt", erinnert der jetzige Kommandant an das Engagement des Verstorbenen. 45 Jahre lang leistete Bichl aktiven Dienst, bis er diesen mit 60 Jahren laut Satzung quittieren musste. Von 1978 bis 1991 verwaltete er als Kassier die Gelder der Wehr und blieb seinen Floriansjüngern als passiver Beistand weiterhin treu verbunden. "Im Jahr 2000 wurde unser Martin Bichl mit dem Bayerischen Feuerwehrkreuz in Silber ausgezeichnet, und als wir 2003 unseren Feuerwehrverein aus der Taufe hoben, zählte er zu den Gründungsmitgliedern", erzählt Obermair, der dem treuen Floriansjünger aufgrund seiner hohen Verdienste vor einem Jahr die Ehrenmitgliedschaft aussprach. Im sprichwörtlichen "Unruhestand" verbrachte Bichl viele Abende in unterschiedlichen Vereinsheimen, spielte leidenschaftlich gern Schafkopf oder widmete sich in seiner freien Zeit den Enkeln. Der liebe und gutmütige Großvater fuhr seine Kindeskinder gern zum Fußballtraining oder zum Musikunterricht - er war sich für keinen Fahrdienst zu schade: "Der Papa nahm einfach auch regen Anteil am Leben seiner Enkelkinder", sagt Tochter Rosmarie. Angi Kiener

MERKUR & TZ

vom 12.01.2010

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vom 11.01.2010