Profilbild Marianne Hollenbach

Marianne Hollenbach

geb. Benzinger
* 29.11.1943
† 02.02.2010
Erstellt von Merkur und TZ

1.973 Besuche

Freunde auf diese Seite einladen

Ein Mann, der einen Gedenkbaum pflanzt

Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Marianne Hollenbach

Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.

Neueste Einträge (2)

Von Trauer.de Redaktion, München

15.02.2010 um 15:16 Uhr von Merkur /
Sie war bis zu ihrem letzten Tag gesund, musste keine Medikamente nehmen. Die Familie kann es noch gar nicht begreifen, dass ihr Lebensmittelpunkt für immer von ihnen gegangen ist: Marianne Hollenbach ist völlig unerwartet im Alter von 66 Jahren gestorben. "Als wir am Esstisch saßen, platzte ihre Hauptschlagader, und keiner konnte ihr mehr helfen", erzählt Ehemann Karl Hollenbach mit Tränen in den Augen. 48 Jahre waren die beiden glücklich verheiratet. Seine Ehefrau war eine leidenschaftliche Köchin und Bäckerin. Sie bekochte ihren Karl täglich mit großer Freude. "Und was sie zubereitete, das war nicht nur schmackhaft, sondern auch gesund", schildert der Ehemann. Auf seine Diabetes nahm Marianne Hollenbach immer Rücksicht, und Dank ihrer Kost musste ihr Mann keine Tabletten einnehmen. "Wir hatten einen sehr schönen Nachmittag mit Freunden bei uns zuhause verbracht, alles war ganz entspannt", erinnert sich der Ehemann. Dann, um kurz nach 18 Uhr, wollten die beiden zu Abend essen. Plötzlich merkte Karl Hollenbach, dass etwas mit seiner Marianne nicht stimmte, sie gab ihm noch ein Zeichen. Schnell alarmierte er den Notarzt und leistete bis zu dessen Ankunft Wiederbelebungsmaßnahmen. "Das hat aber alles nichts mehr geholfen, auch der Notarzt war machtlos." Marianne Hollenbach verstarb wenig später im Krankenhaus. Kurz zuvor hatte Marianne Hollenbach noch mit ihrer Tochter telefoniert. Alles war eigentlich wie immer, und jetzt ist plötzlich alles anders - von einer Minute auf die andere. "Die Mama war ein so grundgütiger Mensch, immer fröhlich und kontaktfreudig", erzählt Tochter Silvia Dengler. Sie war der Mittelpunkt der Familie und lud die zwei erwachsenen Kinder und ihre fünf Enkel gern zu sich nach Hause ein. "Sie hat gesund gelebt, Sport getrieben und jeden Morgen Gymnastik gemacht", sagt Sohn Ralf Hollenbach. In der kleinen Ortschaft war sie gern gesehen mit ihrem gewinnenden Lachen. Sie pflegte mit Freude ihre Kontakte, war immer für ein Schwätzchen über den Gartenzaun zu haben. "Bei der Beerdigung haben mir einige Malchinger gesagt, dass sie Marianne sehr vermissen werden und gar nicht wissen, mit wem sie denn nun im Ort noch so zwanglos reden können", so der Ehemann. Wenn sie nicht in der Küche aufblühte, dann war Marianne Hollenbach auch gerne im Garten zu Gange und pflegte mit ihrem grünen Daumen die großen Blumen- und Gemüsebeete. Ehemann Karl wird den Garten in ihrem Sinne weiter pflegen. Und wenn im Frühjahr die ersten Blumen knospen, dann wird mit ihnen auch die Erinnerung an seine Marianne erblühen. Angi Kiener

MERKUR & TZ

vom 04.02.2010