Profilbild Ludwig Fritz

Ludwig Fritz

* 17.08.1936
† 24.08.2009
Erstellt von Merkur und TZ

2.899 Besuche

Freunde auf diese Seite einladen

Ein Mann, der einen Gedenkbaum pflanzt

Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Ludwig Fritz

Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.

Neueste Einträge (6)

merkurtz

vom 24.08.2019

MERKUR & TZ

vom 28.08.2010

MERKUR & TZ

vom 05.09.2009

Von Trauer.de Redaktion, München

31.08.2009 um 13:58 Uhr von Merkur /
Rotkarierte Kissen, großer Holztisch: Die Diensthütte der Sanitätskolonne Tegernsee ist urig. Um sie gekümmert hat sich Ludwig Fritz. Seit 1969 war er Hüttenwart. Der Waakirchner ist nun im Alter von 73 Jahren gestorben, er wurde in seiner Heimatgemeinde beerdigt. Den "Luggi", wie er genannt wurde, mochten alle Mitglieder der Sanitätskolonne. Seine Regeln befolgte jeder, denn Fritz sorgte mit "strenger, aber liebevoller Hand für Ordnung in der Hütte", sagt Michaela Fink, Schriftführerin der BRK-Kolonne Tegernsee. Für den Unterhalt der Hütte organisierte er Johanni-Feuer, Hütten-Kirta und Schafkopfrennen. Sonntags war Fritz von morgens bis abends dort und leistete unzähligen Menschen erste Hilfe. Ludwig Fritz war ein "Sani" mit Leib und Seele. Als 18-Jähriger trat er der Bergwacht in Rottach-Egern bei und wechselte 1962 zur Sanitätskolonne nach Tegernsee. Ab 1968 war er als Erste-Hilfe- und Sanitätsausbilder tätig. Als Jugendrotkreuz-Gruppenleiter ließ er sich etwas Besonderes einfallen: Er holte die Kinder zu Hause ab und brachte sie wieder heim. Für seine Einsatzbereitschaft gibt es zahlreiche Beispiele: Um Geld für Dienstbekleidung aufzutreiben, saß er stundenlang im Glückshafen, bei den Sani-Bällen kassierte er den Eintritt. Beim Bau des neuen Bereitschaftsheims für die BRK-Kolonne 1971/72 war er täglich nach Feierabend - der Bergwerksmann schulte 1961 zum Maschinenschlosser um - im Einsatz. Seine Frau Christa (72) hatte Verständnis für das ehrenamtliche Engagement ihres Mannes. Als der jetzt 50-jährige Sohn Wolfgang klein war, besuchte sie ihren Mann oft in der Diensthütte. "Er war immer für die Familie da", sagt sie.

MERKUR & TZ

vom 27.08.2009
Weitere laden...