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Karl Seitz

* 01.05.1944
† 24.06.2012
Erstellt von Merkur und TZ

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Gedenkkerze

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Entzündet am 27.07.2012 um 22:02 Uhr

MERKUR & TZ

vom 07.07.2012

Von trauer.de Redaktion, München

29.06.2012 um 08:57 Uhr von Merkur /
Die Feuerwehr stand bei Karl Seitz ganz oben. "Das war sein Leben", verdeutlicht dessen Sohn Karl. Noch immer können er, seine Mutter Monika und die Geschwister Stephanie und Michaela den Tod des geliebten Vaters nicht fassen. Der "Damale-Kare", wie ihn in Mittenwald alle nannten, starb am Sonntag völlig unerwartet im Alter von nur 68 Jahren. "Ich werde sein Werk fortsetzen", verspricht Seitz junior, "ob in der Landwirtschaft, bei der Feuerwehr oder im Geschäft". Karl Seitz senior erblickte am 1. Mai 1944 im Geigenbauort das Licht der Welt. Schon von Geburt an war klar, was beruflich aus ihm werden würde. Denn beim "Damale" im Gries waren sie seit mehr als 100 Jahren Kaufleute. Schon bald nach der Lehre in Augsburg musste Seitz zurück in die Heimat. Sein Vater war krank, und so musste der Filius ihm elterlichen Betrieb mitarbeiten. 1976 sollte Seitz' Schlüsseljahr werden - sowohl privat als auch geschäftlich. Denn vor 36 Jahren heiratete er nicht nur seine Monika (geborene Held), sondern eröffnete auch im neugebauten Haus am Professor-Schreyögg-Platz 1 sein eigenes Haushaltswarengeschäft. Bis zuletzt stand er ebenso freundlich wie kompetent hinter dem Ladentisch. "Er hat sich nichts zu schulden kommen lassen", betont sein Sohn. Fleiß, Zuverlässigkeit und Loyalität waren auch Seitz' Triebfeder bei der Feuerwehr, der er 1963 als 19-Jähriger begetreten war. Ob als Maschinist oder Gruppenführer - "der Kare war immer hilfsbereit, aufgeschlossen und sehr verantwortungsbewusst", erinnert sich Sepp Gschwendtner. Beim Feuerwehr-Vorstand saß der Schock tief, als er vom Tod des "Damale" erfuhr. "Ein herber Verlust, ich war völlig fassungslos." 27 Jahre (1969 bis 1996) übte Seitz gewissenhaft das Amt des Schriftführers bei der Wehr aus. "Ein sehr zeitintensiver Posten", sagt Gschwendtner. Denn der "Kare" saß mitunter stundenlang - auch spätabends - im Gerätehaus, um - pflichtbewusst wie er nun mal war - Einsatz-Protokolle zu verfassen. Neben Geschäft und Feuerwehr widmete der dreifache Vater natürlich in gleichem Maße der Familie viel Zeit. "Er war ein herzensguter Vater", versichert Karl junior. Und seine Schafe hätte der Papa natürlich ebenso geliebt. "Er war halt mit Leib und Seele Landwirt." Viel Engagement und Freizeit brachte der CSU-Gemeinderat (1972 bis 1984) zudem bei der Kolpingsfamilie ein. Selbstredend zog es den leidenschaftlichen Vereinsmenschen bis zuletzt in die Berge. Viele Jahre beteiligte sich Seitz sogar am Karwendelmarsch - einer schweißtreibenden Tour von Scharnitz bis an den Achensee. Einer uralten Tradition folgend ging Karl Seitz senior Tag für Tag in den Pfarrgarten von St. Peter und Paul. Denn seit jeher kümmert man sich beim "Damale" um die dortige Lourdesgrotte - sperrt auf und zu. Jetzt ist Karl junior an der Reihe. Und nicht selten wird er dabei wohl an seinen Vater denken. cs

MERKUR & TZ

vom 26.06.2012
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