Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Karl Resch
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Gedenkkerze
sylvia huett geb. haas
Entzündet am 27.05.2012 um 12:00 Uhr
in erinnerung
Von trauer.de Redaktion, München
22.05.2012 um 22:35 Uhr von Merkur /Karl Resch war eine große Persönlichkeit der Wartenberger Feuerwehr. Der Ehrenkommandant ist am Freitag im Alter von 84 Jahren verstorben. Der größte Erfolg seiner Amtszeit an der Spitze der löschenden Truppe waren Bau und Inbetriebnahme des nach wie vor aktuellen Gerätehauses an der Strogenstraße 1965 bis 1966.
Reschs Feuerwehrlaufbahn begann im Dezember 1949. "Bua, steh auf. Brenna duad's. Helf uns löschen", rief der damalige Kommandant Ludwig Resch seinem Sohn zu. Dem folgten 38 Jahre aktiver Dienst. 1961 stieg Karl Resch zum Nachfolger des Vaters als Kommandant auf und übte dieses Amt bis 1976 aus. Darüber hinaus engagierte sich Resch 14 Jahre als Kreisbrandmeister, acht als Kreisbrandinspektor und 20 Jahre als Schiedsrichter bei Leistungsprüfungen.
Vom Maschinisten bis zum Kreisausbilder hatte Resch alle erdenklichen Lehrgänge für den Dienst in der Feuerwehr absolviert. Mit seiner Beharrlichkeit sicherte er der Wehr 1966 und 1974 Löschfahrzeuge und 1981 das Floriansstüberl im Gerätehaus, das bis dahin eine Firma angemietet hatte.
Darüber hinaus war Resch von 1966 bis 1972 Mitglied des Marktgemeinderats. Für seine Verdienste wurde ihm die Bürgermedaille verliehen. Ehefrau Hella hatte ihm stets den Rücken fürs Ehrenamt freigehalten. Die beiden hatten 1954 in Wartenberg geheiratet, und die Familie wuchs um Tochter Beatrix sowie die Enkelinnen Caroline, Ricarda und Cassandra.
Eine prägende Erfahrung war für den 1927 Geborenen der Einsatz im Zweiten Weltkrieg. Noch vor Beendigung seiner Schreinerlehre bei Mathias Schwarzkugler in Wartenberg wurde der 16-Jährige zunächst zum Reichsarbeitsdienst und dann zur Wehrmacht eingezogen. Nach einer Verwundung Anfang 1945 an der Ostfront folgt ein neuer Marschbefehl nach Oberschlesien. Am 8. Mai 1945 fiel Resch tschechischen Partisanen in die Hände. Erst Ende August 1949 kehrte er nach viereinhalb Jahren in einem russischen Arbeitslager nach Wartenberg zurück.
Seine Hella lernte Karl Resch bereits 1951 beim Tanz im Gasthaus Reiter kennen und lieben. Die Hochzeitsglocken läuteten aber erst 1954, nachdem der junge Mann mit einer neuen Anstellung als Schreiner im Fliegerhorst Erding eine wirtschaftliche Lebensgrundlage sah. 1957 holte er die Gesellenprüfung nach. Am Fliegerhorst arbeitete Resch bis zum Rentenalter im Jahr 1990 als Verwaltungsangestellter. ta
Gedenkkerze
Andi
Entzündet am 05.05.2012 um 12:00 Uhr
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