Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Josef Kammel, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
05.11.2006 um 13:48 Uhr von Merkur /Stets hatte er ein offenes Ohr und nahm sich Zeit für die Sorgen und Nöte anderer. Als Gründungsmitglied der Unabhängigen Wählervereinigung gehörte er von 1966 bis 1992 dem Gemeinderat an. Sieben Jahre lang, von 1978 bis 1985 war er stellvertretender Bürgermeister Feldkirchens. Von 1968 bis 2002 engagierte er sich in der gemeinnützigen Baugenossenschaft. Zunächst als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, schließlich 14 Jahre lang als Vorstand.
Für seine ehrenamtliche Tätigkeit wurde Josef Kammel im Jahr 2000 das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten verliehen. Zudem war er Träger der goldenen Ehrenmedaille der Gemeinde Feldkirchen.
Josef Kammel wurde als jüngstes von drei Kindern am 22. Mai 1925 in Treuchtlingen geboren. Bereits zwei Jahre später siedelte die Familie nach Feldkirchen um, Vater Franz arbeitete dort als Bahnwärter. Josef Kammel absolvierte bei der Firma SWF eine Lehre als Dreher, 1958 schloss er die Meisterprüfung erfolgreich ab. 1949 heiratete er seine Frau Annelise, ein Jahr später kam Tochter Monika zur Welt. Seine zwei Enkel und zwei Urenkel bereiteten ihm sehr viel Freude.
Bis zu seiner Pensionierung arbeitete Kammel als Betriebsingenieur am Flughafen München-Riem. Im Ruhestand blieb nutzte er die Zeit zum Bergsteigen, Radfahren und zum Musizieren auf dem Akkordeon. (ar)