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Johanna Türpitz

* 26.10.1932
† 05.01.2015
Erstellt von Merkur und TZ
Angelegt am 10.01.2015
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Ein Mann, der einen Gedenkbaum pflanzt

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merkurtz

vom 24.01.2015

Kondolenz

Herzliches Beileid zu dem grossen Verlust

20.01.2015 um 20:44 Uhr von Barbara Seufferth

 

Vielen Dank für Ihre schönen Blumen und die gute, freundliche
Beratung.

Eine Kundin aus Grainau

Johanna Türpitz

20.01.2015 um 10:55 Uhr von Merkur /

Garmisch-Partenkirchen –  „Sie hat wahnsinnig viel gegeben und wenig genommen.“ Ihren Kindern, Enkeln, den Kunden in der Gärtnerei und ihren Tieren: Für jeden war Johanna Türpitz da. Rund um die Uhr. „Urlaub und Sonntage kannte sie nicht“, sagt ihr Sohn Peter (49). Er steht mit seiner Frau Petra und Sohn Alexander (26) nun vor einer großen Aufgabe: „Es ist schwierig, in so große Fußstapfen zu treten. “ Und ein sehr trauriger Anlass. Denn Johanna Türpitz hat mit 82 Jahren für immer die Augen geschlossen.

Ihr Tod kam völlig unerwartet. Noch an Weihnachten stand sie in ihrer Gärtnerei am Garmischer Friedhof, band Kränze und fertigte Gestecke. Seit 1985 hat sie nur wenige Tage ohne Blumen verbracht. Damals, mit 52 Jahren, wagte die couragierte Frau, die seit 1962 in Garmisch-Partenkirchen lebte, den Schritt in die Selbstständigkeit. Ganz allein, ohne Hilfe. „Eine sehr mutige Entscheidung“, sagt ihr Sohn anerkennend. Und eine erfolgreiche. Denn aus der Gärtnerei Türpitz ist „ein richtig schöner Familienbetrieb entstanden“. Einer, in dem drei Generationen Hand in Hand arbeiteten. Sohn Peter schulte vom Installateur zum Gärtner um, auch sein Sohn Alexander hat diesen Beruf gelernt und wird den Betrieb übernehmen. Der „war ihr Leben“, betont ihr Sohn. Türpitz liebte es, Kränze für Beerdigungen herzurichten. Obwohl die gebürtige Dachauerin eigentlich Pfarrköchin werden wollte, hat sie ihre Arbeit mit viel Fleiß und Herzblut verrichtet. „Sie hat es nie leicht gehabt“, weiß Peter Türpitz.

Nach der Trennung von ihrem Ehemann musste die Mutter zwei Söhne, Peter und Wolfgang, allein durchbringen. Sie arbeitete bei der Gärtnerei Vogel, bis diese 1985 schloss und Türpitz ihre eigene Chefin wurde. Um über die Runden zu kommen, ging sie zeitweise in der Grundschule an der Burgstraße putzen. „Zu den Schulschwestern hatte sie immer noch regen Kontakt.“ Ebenso wie zu den Mitarbeitern im Tierheim. Die Vierbeiner hat die Seniorin sehr geliebt. Einige Hunde und Katzen waren bei ihr zuhause. Die Tiere, ihre Familie und die Blumen: Mehr hat Johanna Türpitz zum Glück nie gebraucht.     

merkurtz

vom 15.01.2015
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