Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Irmgard Staltmair
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Von trauer.de Redaktion, München
06.04.2011 um 20:10 Uhr von Merkur /"Sie war alles für die Familie, einfach alles..." Mehr kann Max Staltmair nicht sagen, seine Stimme bricht. Seine Mutter, Irmgard Staltmair, ist vollkommen überraschend im Alter von 76 Jahren verstorben. Sie hinterlässt eine große Lücke - nicht nur in der Familie, sondern in ganz Garmisch-Partenkirchen und beim Tagblatt.
Drei Kinder hat Irmgard Staltmair groß gezogen, stets hat sie sich um die sechs Enkel gekümmert und so gern die sechs Urenkel besucht. "Sie war die Seele der Familie", sagt Tochter Luise Sattes. Für jeden und immer sei sie da gewesen und hatte immer hatte einen Ratschlag. "Und mit den Kindern hat sie gekocht, gebacken, gestrickt. Sie waren ihr Lebensinhalt." Die Liebe zu Kindern wollte Staltmair zum Beruf machen und Kindergärtnerin werden. Das aber haben ihre Eltern nicht erlaubt. Staltmair, damals noch Irmgard Eder, wurde Haushälterin. Sie verließ ihren Geburtsort Graswang, und arbeitete in Garmisch-Partenkirchen. Dort lernte die damals junge Frau ihren späteren Mann kennenund heiratete ihn 1955.
Als Mutter habe sie ihr wichtige Werte vermittelt, sagt ihre Tochter. Dazu zählt Zuverlässigkeit und Fleiß. Einer von Staltmairs Grundsätzen war: "Ein Wort ist ein Wort" - das Ihre hat die Garmisch-Partenkirchnerin immer gehalten. Auch beim Garmisch-Partenkirchner Tagblatt: 51 Jahre lang hat sie im Ort die Zeitung ausgetragen.
"Wir verlieren eine warmherzige, offene, bescheidene, zuverlässige, pünktliche und vorbildliche Zustellerin", sagt Adolf Schäfer, der als Geschäftsführer der ZVO Zeitungsvertrieb GmbH für die Zusteller der Heimatzeitungen des Münchner Merkur verantwortlich ist. Staltmair werde er als "immer hilfsbereite" Frau in Erinnerung behalten, die auch bei Regen, Wind, Schnee und Eis mit ihrem Fahrrad das Tagblatt zu den Lesern brachte.
Bis zuletzt war die Verstorbene hoch motiviert. "Sie hat das als ihren täglichen Spaziergang gesehen", sagt ihre Tochter. Das sei nach ihren Worten ein guter Grund gewesen, um aufzustehen. Dabei wusste Irmgard Staltmair genau, was sie mit ihrer Freizeit und vor allem mit ihrem Urlaub anfangen sollte: reisen. Nach dem Tod ihres Mannes 1987 "wollte sie die Welt sehen", erzählt Sattes. Mit organisierten Busreisen war sie in Norwegen, China, Japan, Kanada, Russland und Israel. Zurück zu Hause, hat sie der Familie von ihren Erlebnisse erzählt. "Das hat sie gerne gemacht. Und jeder hat ihr gerne zugehört."
kat
Von Monika Berndaner-Wutzer, Garmisch-Partenkirchen
05.04.2011 um 18:07 Uhr von Merkur /ich bin traurig über den Tod von Frau Irmgard Staltmayer.
Ich werde unsere schönen Gespräche sehr vermissen.
Sie war ein wunderbarer Mensch.
Kondolenz
Von Martina Blankenhagen, Oberau
03.04.2011 um 17:55 UhrDer unerwartete plötzliche Tod Ihrer Mutter hat mich sehr bewegt. Tief betroffen trauere ich mit Ihnen um einen lieben, aufrichtigen und verläßlichen Menschen.
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