Über den Trauerfall (2)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Ingeborg Keller, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von Trauer.de Redaktion, München
10.08.2009 um 12:57 Uhr von Merkur /Zuverlässigkeit, Hilfsbereitsschaft und völlige Begeisterung für den Sport prägten Inge Kellers Engagement beim TSV Murnau. Jahrzehntelang setzte sich die gebürtige Vilshofenerin als Übungsleiterin in der Sparte "Turnen und Gymnastik" hrenamtlich für den Verein ein und trainierte hunderte Murnauer, wofür sie auch mehrfach ausgezeichnet wurde.
Nach schwerer Krankheit ist sie nun im Alter von 70 Jahren gestorben. "Ihre Turnstunden waren überaus beliebt und immer sehr gut besucht, die Teilnehmer haben ihr lange nachgetrauert, als sie aufgehört hat", erinnert sich Kellers Weggefährtin Gertrud Hasler. Diese Aussage gilt nicht nur für die Wirbelsäulen-Gymnastik, sondern auch fürs Training der 10- bis 14-jährigen Mädchen.
"Viele können sich noch gut an sie erinnern", weiß Hasler. Keller, die vor ihrer Heirat Sport und Latein auf Lehramt studiert hatte, bildete sich für ihr Ehrenamt regelmäßig fort. "Sie hat immer wieder etwas Neues gebracht, war stets offen für alles", erzählt Gerda Lott. Wenn nötig, vertrat sie Keller, turnte
aber unter ihrer Anleitung auch selber begeistert mit. "Das waren wunderbare Stunden, wir wurden von Kopf bis Fuß gefordert", schildert sie diese äußerst harmonischen Übungseinheiten. "Inge Keller ist dabei auf die Teilnehmer eingegangen, hat sich mit ihnen auseinandergersetzt." Mit Lott, Hasler und den anderen TSV-Übungsleitern war die dreifache Mutter über all die Jahre auch freundschaftlich verbunden. "Wir haben sehr gut zusammengehalten, uns ausgeholfen und uns privat getroffen", sagt Hasler. Anlässlich diverser Geburtstag oder beim Krafttraining in der TSVTurnhalle trafen sich die Damen auch später oft.
Von Ingeborg Winkler, Murnau
10.08.2009 um 15:57 Uhr von Merkur /Wir möchten auf diesem Wege unsere herzliche Anteilnahme zum
Heimgang von Frau Ingeborg Keller übersenden
Hans und Ingeborg Winkler