Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Hubert Rettenbeck, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von trauer.de Redaktion, München
17.06.2011 um 18:10 Uhr von Merkur /Hubert Rettenbeck ist nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Er wurde 65 Jahre alt. Vor allem den Fußballern im Landkreis ist Hubert Rettenbeck ein Begriff, denn seit 1977 war er als Schiedsrichter tätig. "Er hat am Leben a Freud' g'habt", erinnert sich Schiedsrichterobmann Jakob Huber an den Verstorbenen, der "ein Sportler durch und durch war". Kein Wunder, radelte Rettenbeck von seinem Wohnort Pirka aus zu jedem Spiel im Umkreis von 30 Kilometern. Er sei immer bereit gewesen, ein Spiel zu übernehmen, lobt Huber. Große Spuren hinterließ er auch als Spieler und Trainer in vielen Vereinen, besonders beim FC Hohenpolding und FC Inning. Seit 1987 hielt er dem FSV Steinkirchen die Treue. Vorsitzender Reinhold Bauer kannte den Verstorbenen seit Jahrzehnten, spielte sogar unter dem Trainer Rettenbeck Fußball. "Hubert war stets gut gelaunt", sagt Bauer. "Er hat nicht alles so ernst genommen. "Es musste immer ein Schuss Spaß dabei sein. Er war ehrgeizig, aber nicht verbissen." Zuletzt stellte Rettenbeck sein Können bei den Stockschützen und den Tennis-Herren 40, für die er noch vor vier Wochen ein Punktspiel bestritten hat, und unter Beweis.
Hubert Rettenbeck hinterlässt seine Frau Marille, vier Kinder samt Enkeln sowie seine beiden Schwestern mit deren Familien. Der Seelengottesdienst mit anschließender Beerdigung findet heute, 18. Juni, um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Steinkirchen statt. lib