Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Helmut Valenta
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Gedenkkerze
Strupp
Entzündet am 25.09.2011 um 12:00 Uhr
In Erinnerung
Von Trauer.de Redaktion, München
04.11.2009 um 09:59 Uhr von Merkur /Helmut Valenta ist tot. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich die Nachricht, dass der 65-Jährige beim Radfahren in der "Schnalz" eine Herzattacke erlitten hat, der Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen.
Am 17. März 1944 wurde der Verstorbene in Peißenberg geboren. In Schongau besuchte er die "Mittelschule" und bekam 1960 einen Ausbildungsplatz zum Verwaltungsangestellten bei der Marktgemeinde Peißenberg, wo er sich nach verschiedenen Ausbildungen über die unterschiedlichsten Aufgabenbereiche bis zum Hauptamtsleiter hochgearbeitet hatte. Nach einer schweren Operation ging er im Dezember 2000 in den Vorruhestand. Dies war auch der Zeitpunkt, seit dem er auf Empfehlung seines Arztes kürzer trat.
Valenta zählte zu den Männern, die die deutsch-französische Städtepartnerschaft mit St. Brévin, die 1986 offiziell besiegelt wurde, in die Wege geleitet und gepflegt hat. Mit 40 Jahren absolvierte er bei der Vhs Französisch-Kurse, den letzten Schliff eignete er sich bei den zahlreichen Begegnungen mit den Franzosen an, schnell wurden Freundschaften geknüpft. Eine Delegation wird von dem Mitglied des "Deutsch-französischen Partnerschaftskomitees" am Freitag bei seiner Beerdigung Abschied nehmen.
1966 heiratete Valenta seine Frau Christa und begann mit dem Hausbau. Tochter Petra und Sohn Harald war er ein fürsorglicher Vater, der ihnen Skifahren und Tennisspielen lehrte und Wert auf ihre musikalische Ausbildung legte. Der Vollblutmusiker gründete in den 1960er Jahren seine eigene Kapelle, das Helmut-Valenta-Quintett, und war stolz darauf, bei Tanzveranstaltungen in der "Bräuwastlhalle" spielen zu dürfen. Nach seiner aktiven Zeit gab es kaum eine Feier, wo Valenta, der auch später noch gelegentlich mit ehemaligen Musikkameraden zusammen spielte, nicht mittat. Als begeisterter Tennisspieler beim TSV Peißenberg übernahm er schon bald auch Verantwortung in der Sparte und im Hauptvorstand, wo er kurz Vorsitzender war. Von 1971 bis 99 war er Spartenleiter der Tennisabteilung und erwarb sich Verdienste bei Planung und Bau der Tennisanlagen, zunächst an der Alpspitzstraße und 1985 dann an der Tennisanlage an der Max-Planck-Straße. Auch war er 1990 bei der Überdachung der Eissporthalle aktiv. Auch die Organisation internationaler Sportbegegnungen mit Italien, Frankreich und Österreich waren dem 65-Jährigen ein großes Anliegen.
Nach der Operation verlagerte er seine Aktivitäten aufs Wasser, auf den Ammersee, wo er ein Kielboot liegen hatte und beim Segelclub "Weiß-blau" einige Jahre die Geschäfte führte.
Als im Frühjahr die gesundheitlichen Probleme wieder auftauchten, unterzog er sich einer erneuten Operation und glaubte, das Problem überwunden zu haben. Umso überraschender kam für seine Familie der Zusammenbruch. (h)