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Hans Randolf

* 06.06.1926
† 30.10.2006
Erstellt von Merkur und TZ

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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Hans Randolf, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau

02.11.2006 um 20:03 Uhr von Merkur /
Als Kirchenpfleger der Stadtpfarrei Verklärung hat Hans Randolf in den Jahren 1968 bis 1994 Vorbildliches geleistet. Fast drei Jahrzehnte lang kümmerte er sich um wichtige Angelegenheiten wie den Bau von Stadtpfarrkirche, Pfarrhaus, Kindergarten St. Franziskus, Orgelanschaffung und vieles mehr. Groß ist deshalb die Trauer über den Tod von Hans Randolf, der im Alter von 80 Jahren verstorben ist. Auch beruflich war Randolf erfolgreich. Aus dem seinerzeitigen Lehrling bei der Kreissparkasse Schongau wurde 1965 der stellvertretende Sparkassenleiter und 1970 Vorstandsmitglied. Die letzten zweieinhalb Jahre bis zu seinem Ausscheiden am 31. Dezember 1989 war er Vorstandsvorsitzender der Sparkasse. Unterbrochen wurde die Sparkassenzeit 1943 für mehr als zwei Jahre, als der noch nicht 18-jährige Randolf zum Kriegsdienst eingezogen wurde. Hans Randolf erlebte als aktiver Sparkassen-Mann die Währungsreform 1948 ­- eine einschneidende Erfahrung. Als er 1965 zum stellvertretenden Sparkassenleiter bestellt wurde, trieb er als verantwortlicher Organisator die Einführung der EDV aktiv voran. Dass die Datenverarbeitung bei der Kreissparkasse Schongau ohne größere Anlaufschwierigkeiten eingeführt wurde, war in hohem Maße das Verdienst von Hans Randolf. Hervorzuheben sind auch noch die exzellenten Fähigkeiten auf dem Gebiet der Anlage- und Vermögensberatung, die Hans Randolf nicht nur bei seinen Kunden entsprechende Wertschätzung einbrachten, sondern die er auch gern an seine Mitarbeiter weitergab. "Die Sparkassen-Familie trauert um einen ihrer Pioniere, dessen Herzlichkeit, menschliche Wärme, Offenheit und Geradlinigkeit unvergessen bleiben", so Direktor Franz Kober in seinem Nachruf. Hans Randolf war auch über viele Jahrzehnte Schatzmeister beim Roten Kreuz. Entscheidend setzte er sich für den Bau des damaligen Rotkreuz-Hauses an der Amtsgerichtsstraße in Schongau und des BRK- Hauses in Weilheim ein. "Wegen seiner menschlichen Art erfreute er sich größter Beliebtheit", so BRK-Kreisgeschäftsführer Paul Bittscheidt. (mg)