Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Hans Dichand
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
Neueste Einträge (5)
Kondolenz
Von Rudolf Kreiner, Villach
26.06.2010 um 16:46 UhrHans Dichand hat sich mit der Krone ein Denkmal gesetzt
Gedenkkerze
MARTHA
Entzündet am 24.06.2010 um 12:00 Uhr
Gedenkkerze
Ein Bekannter
Entzündet am 22.06.2010 um 12:00 Uhr
Kondolenz
Von Christian Schwab, Matzen
20.06.2010 um 17:50 UhrHans Dichand hat die österr. Medienlandschaft in der Nachkriegszeit bis heute geprägt. Egal wie man über ihn denkt - Österreichs "Kronenzeitung" hat ihre "Krone" verloren. Herr Dichand hatte einen ausgezeichneten journalistischen Geruchssinn.
Mein aufrichtiges Beileid gilt neben der Familie Dichand auch den Menschen rund um die "Krone"....
Herr Dichand "riecht" nicht mehr.
Wir werden es merken.
Wir werden es vermissen.
Er ruhe in Frieden.
Von Trauer.de Redaktion, München
17.06.2010 um 16:01 Uhr von Merkur /Mit der "Kronen Zeitung" schuf er eines der einflussreichsten und auflagenstärksten Boulevardblätter Europas, seine Kommentare wurden von Regierung und Opposition gleichermaßen genau gelesen: Jetzt ist der österreichische Verleger Hans Dichand am 17. Juni 2010 89-jährig in Wien gestorben.
Er galt als der wichtigste Journalist seines Landes, so mancher hielt ihn gar für mächtiger als den Bundeskanzler: Als Herausgeber des österreichischen "Bild"-Äquivalents "Kronen Zeitung" erlangte Hans Dichand einen in Europa fast einmaligen publizistischen Einfluss. Dichand baute die "Kronen Zeitung" in 51 Jahren zur auflagenstärksten Zeitung des Landes auf, zuletzt hielt das Blatt einen Marktanteil von rund 40 Prozent. Bis zu seinem Tod verfasste Dichand dort regelmäßig Kommentare - umstritten war dabei bis zuletzt die politische Rolle des Blatts, das auf seinen Seiten immer wieder unverhohlen rechtspopulistische Tendenzen duldete und als einer der publizistischen Wegbereiter Jörg Haiders galt.
Dementsprechend äußerten sich besonders die Vorsitzenden der rechtsgerichteten Parteien BZÖ und FPÖ betroffen. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache lobte laut der österreichischen Tageszeitung "Der Standard" Dichands "enge Verbindung zur Bevölkerung". Den BZÖ-Chef Josef Bucher zitierte das Blatt mit den Worten, Dichand sei ein "aufrechter Österreicher" gewesen.
Bild: apa
Quelle: dpa, wikipedia.de