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Hans Betz

* 16.04.1921
† 26.09.2016
Erstellt von Merkur und TZ
Angelegt am 29.09.2016
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Gedenkkerze

Alois Degel

Entzündet am 16.10.2016 um 22:24 Uhr

In Gedenken

Nachruf

30.09.2016 um 15:31 Uhr von Merkur /

Es ist nicht lange her, dass Repräsentanten der Gemeinde Hans Betz ihre Aufwartung gemacht haben: Zu seinem 95. Geburtstag im April gratulierten ihm Bürgermeister Hubert Oberhauser sowie Josef Bail, Georg Förg und Erich Zengerle von der Freiwilligen Feuerwehr Egling. Jetzt ist Josef Betz nach einem Leben voller Energie und Tatkraft gestorben.

Es ist keine Übertreibung, wenn man sagt: Ohne Hans Betz wäre Egling nicht, was es heute ist. Von 1952 bis 2008 war der Schreiner, der ein ruhiges und ausgleichendes Wesen hatte, ununterbrochen Mitglied des örtlichen Gemeinderats – zunächst in der Altgemeinde, dann in der Großgemeinde Egling. Von 1990 bis 2002 bekleidete er das Amt des Zweiten Bürgermeisters, von 1973 bis 1990 und von 2002 bis 2008 das Amt des Dritten Bürgermeisters. Hans Betz gehörte zu jener Generation von Lokalpolitikern, die die Herausforderung der Gebietsreform meistern musste. Im Fall von Egling hieß dies, sieben Altgemeinden integrieren. Das gelang. „Hans Betz hat maßgeblichen Anteil daran, dass Egling so homogen zusammengewachsen ist“, sagt Bürgermeister Hubert Oberhauser. „Er hat mit Heimatverbundenheit, Beharrlichkeit, Offenheit, Humor und Geschick seine Gemeinde mitgestaltet.“

Betz war tief in Egling verwurzelt. Nur einmal musste er seiner geliebten Heimat den Rücken kehren: Im Zweiten Weltkrieg war er auf hoher See eingesetzt. Nach der Rückkehr galt seine Tatkraft der Heimatgemeinde, nicht nur als Lokalpolitiker (seit der Gründung im Jahr 1973 gehörte er der Vereinigten Bürgerschaft an), sondern auch als Leiter der Gemeindeverwaltung, als langjähriger Kirchenpfleger und nicht zuletzt als Vorsitzender des Pfarrgemeinderats.

Auch die Freiwillige Feuerwehr Egling hat Betz geprägt. 30 Jahre lang, bis 1983, war er ihr Kommandant. Unter seiner Führung entstand eine kompetente und stets einsatzbereite Truppe. Dafür verlieh der damalige Innenminister Gerold Tandler ihm 1981 das Feuerwehr-Ehrenabzeichen in Gold. Auch bei schwierigen Einsätzen war Hans Betz’ ruhiges, bedächtiges Wesen ein Gewinn. „Er war immer der ruhende Pol“, erinnert sich Ehrenkommandant Josef Bail. In Betz’ Amtszeit fällt außerdem der Bau sowie der spätere Umbau des Feuerwehrhauses. „Er war in jeder freien Minute auf der Baustelle“, so Bail. Das Feuerwehrhaus: Eines der vielen Vermächtnisse, die Hans Betz in Egling hinterlassen hat.

 

Beerdigung

 

Der Gottesdienst mit anschließender Beerdigung findet am morgigen Freitag, 30. September, um 11 Uhr in St. Martin statt.

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Gedenkkerze

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Entzündet am 29.09.2016 um 07:25 Uhr
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