Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Gisela Wardetzki
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
Neueste Einträge (4)
Gedenkkerze
Angelika Holz, geb. Krupar
Entzündet am 23.12.2023 um 21:25 Uhr
Ich denke sehr oft an Gisela.
Gedenkkerze
Silke Kanter
Entzündet am 09.02.2022 um 11:44 Uhr
Habe gerade ein Bild geerbt und denke daran, wie meine Mutter Anke, geborene Krupar, mit glänzenden Augen von ihrer Cousine Gisela sprach. Unvergessen alle beide.
Gedenkkerze
Ellen
Entzündet am 01.12.2011 um 12:00 Uhr
Von Trauer.de Redaktion, München
12.10.2009 um 10:41 Uhr von Merkur /Im Kunstkreis Germering (KKG) war sie von Anfang an dabei: Kunstkreis-Gründungsmitglied Gisela Wardetzki ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Die gebürtige Berlinerin lebte über drei Jahrzehnte in Germering - die letzten zwei Jahre verbrachte sie im Seniorenheim Marienstift in München.
"Sie hat schon als junges Mädchen wunderschön gemalt und wollte Modezeichnerin werden", erzählt Tochter Bärbel Wardetzki. Dieser Traum zerplatzte aber angesichts der Kriegswirren. 1946 heiratete Gisela Wardetzki und bekam zwei Töchter. Nach dem Tod ihres Mannes Kurt, im Jahr 1966, widmete sie sich wieder verstärkt ihrer künstlerischen Ader und belegte unterschiedliche Kurse. "Sie war eine ausdrucksstarke Persönlichkeit, die gerne Verantwortung übernahm und mit beiden Beinen fest im Leben stand", sagt die Tochter.
Auch im Kunstkreis hat sie Spuren hinterlassen. Sowohl menschlich, als auch im künstlerischen Schaffen. "Sie war bis zuletzt sehr aktiv und unterstützte unsere Vorstandsarbeit lange Jahre auch als Schriftführerin", erzählt die Vorsitzende Erika Duffek. Bei Gemeinschaftsausstellungen war Gisela Wardetzki regelmäßig mit von der Partie. Ihr malerischer Schwerpunkt waren Pastellarbeiten, in denen sie sich bevorzugt den Menschen und Landschaften widmete.
Im Rahmen des Agenda-Projekts "Miteinander" schuf sie 1997 die Skulptur "together": Zwei Menschen, reduziert gestaltet in schwarz und weiß, die aufzeigen sollten, dass Zugehörige unterschiedlicher Rassen und Religionen und aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen stammend, mit gegenseitigem Verständnis, Toleranz und Solidarität eben diese Unterschiede überbrücken können. Ein Seil zwischen den beiden Figuren stellt diese Verbundenheit dar.
"Gisela war nicht nur im Kunstkreis, sondern auch im Sozialdienst der Stadt und der Jesus-Christus-Kirche sehr engagiert", erzählt Erika Duffek. Dort übernahm sie die Kursleitung im Rahmen der regelmäßigen Zusammenkünfte unter dem Motto "Sehen-Hören-Fühlen".
Beim großen Kasernen-Fest im Sommer 2009 wurde das 25-jährige Bestehen des Kunstkreises gefeiert und natürlich war auch Gründerin Gisela Wardetzki mit ihren Werken vertreten. "Sie strahlte einen tollen Humor aus. Es sprudelte immer eine wunderbare Lebendigkeit aus ihr heraus; sie hat unseren Kunstkreis in ihrer einmaligen Art und Weise sehr bereichert", erzählt die Kunstkreis-Vorsitzende.
Gisela Wardetzki hatte nicht nur eine künstlerische Ader, sondern zudem eine empathische Art, Menschen wahrzunehmen. "Meine Mutter war eine Frau, die in ihren Begegnungen mit Menschen stets eine Beziehung eingegangen ist. Sie hat ihnen zugehört und auf sie reagiert", weiß die Tochter. Von dieser Lebenseinstellung haben nicht nur ihre Töchter profitiert, sondern viele weitere Menschen, die ihr im Lauf ihres engagierten Lebens begegnet sind.
Angi Kiener