Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für George Steinbrenner
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Entzündet am 25.07.2010 um 12:00 Uhr
Thanks, you did a graet Job. You´ll never be forgotten. R. I. P.
Von Trauer.de Redaktion, München
14.07.2010 um 10:13 Uhr von Merkur /Die Nachricht kam wenige Stunden vor dem alljährlichen All-Star-Game der Major League Baseball. George Steinbrenner, ebenso erfolgreicher wie umstrittener Besitzer der New York Yankees, ist tot. Der legendäre Boss des Baseballteams starb am 13. Juli 2010 eine Woche nach seinem 80. Geburtstag in Tampa in Florida, wie der Verein mitteilte. Der Nachfahre deutscher Einwanderer war dienstältester Besitzer eines Teams in der nordamerikanischen Profiliga MLB. Anfang 1973 hatte er die Yankees für zehn Millionen Dollar gekauft. Wegen seines harten Führungsstils wurde der Milliardär auch "The Boss" genannt.
"Dies ist nicht nur für die Yankees-Fans ein trauriger Tag, sondern für die gesamte Stadt", sagte New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. "Nur wenige Menschen hatten in den vergangenen vier Jahrzehnten einen solchen Einfluss auf New York." Nach Jahren sportlichen Misserfolgs, in denen der Besitzer mehr Schlagzeilen machte als das Team, hatte Steinbrenner die Yankees wieder an die Spitze geführt. Die Branche zollte ihm Respekt, weil seine Mannschaft siebenmal die World Series genannte US-Meisterschaft gewann, zuletzt 2009.
Allerdings war er auch umstritten, weil er viel Geld für die Spieler ausgab. Gerade Teams aus ärmeren Regionen machten ihn für die Explosion bei den Spielergehältern verantwortlich. "Er war ein Visionär und ein Gigant des Sports", heißt es in einer Erklärung seiner Familie. "Er hat einen großen, aber schlingernden Verein in einen Champion zurückverwandelt." Steinbrenner hatte schon seit langem gesundheitliche Probleme und war in den vergangenen Jahren nur ein paar Mal in der Öffentlichkeit aufgetaucht.
Steinbrenner, geboren im vor allen von deutschen Einwanderern besiedelten Ohio, war im Schiffbau zum Milliardär geworden und hatte seine Herkunft immer hervorgehoben. In New York pflegte er die deutsche Tradition und war im Jahr 2000 "Grand Marshal" der deutsch-amerikanischen Steuben-Parade. In den "New York Daily News" wurde er deshalb immer als "General von Steingrabber" karikiert - in preußischer Uniform und mit Pickelhaube.
Bild: privat
Quelle: dpa