Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Georg Achmüller
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Kondolenz
Danke Achi
17.03.2015 um 09:34 Uhr von Dieter WalkewitzEr war uns der beste Lehrer, bester Freund in unserer schwieriger Zeit.
Ein Mensch mit offenem Ohr und Zeit.
Vor 52 Jahren hast Du uns zu unserer Zukunft geführt und bist bis heute UNVERGESSEN.
Danke, Achi
Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
29.12.2006 um 12:11 Uhr von Merkur /Der im Alter von 93 Jahren verstorbene ehemalige Berufsschullehrer Georg Achmüller wurde im Stadtfriedhof in Schongau zu Grabe getragen. Der Kreisfischereiverein Schongau trauert um seinen Ehrenvorsitzenden, der am zweiten Weihnachtsfeiertag nach einem langen, erfüllten Leben verstorben ist.
Bereits im Jahr 1945 trat "Schorsch" Achmüller in den Kreisfischereiverein Schongau ein und führte diesen in der schweren Zeit nach dem Krieg von 1950 bis 1966 als erster Vorsitzender. Er drückte in dieser Zeit "seinem" Kreisfischereiverein seinen prägenden Stempel auf und verhalf ihm in der Öffentlichkeit zu großem Ansehen.
Schorsch Achmüller war im Landkreis und weit über dessen Grenzen hinaus in Fischerkreisen eine markante Persönlichkeit. Konnte zu seiner Amtszeit als erster Vorsitzender der Bau der Lechstaustufe sechs zum Ende der 50er Jahre nicht verhindert werden, so wurde aber sein unermüdliches Bestreben zum Erhalt des Wildflusses Lech in dieser Region doch belohnt. Es war vor allem mit ein großer Verdienst von Georg Achmüller, gemeinsam mit dem damaligen Leiter des amtlichen Naturschutzes in Bayern, Prof. Dr. Otto Kraus, die Litzauer Schleife in ihrer heute noch unberührten Schönheit zu erhalten.
Die großen Verdienste um die Fischerei in Oberbayern fanden ihre Würdigung in der Verleihung der Verdienst-Medaille im Jahr 1955 und der Verleihung der Goldenen Ehrennadel und gleichzeitiger Ernennung zum Ehrenmitglied des Oberbayerischen Fischereiverbandes im Jahr 1959. Der Landesfischereiverband Bayern ehrte ihn 1962 mit der Silbernen Ehrennadel, und bereits 1968 ernannte ihn der Kreisfischereiverein Schongau zu seinem Ehrenvorsitzenden.
Bis zu seinem Tode war Georg Achmüller seiner geliebten Fischerei eng verbunden. Der Lech, der Wielenbach und vor allem die Untere Illach waren seine fischereiliche Heimat. Der Kreisfischereiverein Schongau und seine Fischerfreunde riefen ihm ein letztes Petri Heil zu und trauern mit seiner Frau Karla und seinen Angehörigen. Sie werden sein Andenken in Ehren bewahren.