Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Eva-Maria Link, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von Trauer.de Redaktion, München
24.06.2009 um 17:00 Uhr von Merkur /Völlig überraschend verstarb kürzlich Eva-Maria Link im Alter von nur 47 Jahren. Im Herbst hätte die Oberregierungsassistentin ihr 30-jähriges Dienstjubiläum im Fürstenfeldbrucker Landratsamt feiern können. Zuletzt war sie im Bürgerservicezentrum des Landratsamtes beschäftigt.
Familie, Freundeskreis und Arbeitskollegen sind erschüttert vom plötzlichen Tod der liebevollen Ehefrau und Mutter und der sympathischen Weggefährtin. Ihr Mann Thomas und die beiden Kinder Simone (16) und Alexander (20) müssen nun ohne ihren Familienmittelpunkt auskommen und ihr Leben zu dritt meistern. "Sie war immer lebensfroh und offen anderen gegenüber", erzählt der Ehemann. "Und so hilfsbereit; sie war einfach eine ganz liebe Mami", ergänzt Sohn Alexander.
Seit 15 Jahren wusste Evi Link, dass sie ganz besonders gut auf sich aufpassen muss, denn sie hatte eine erweiterte Hauptschlagader. Sport betrieb sie nur sehr vorsichtig. Ein wenig Laufen, Gymnastik und Radlfahren, schweres Heben musste sie vermeiden und aufpassen, dass ihr Blutdruck nicht zu hoch ausfiel. "Außenstehende haben davon nichts gemerkt. Aber natürlich wussten die Familie und enge Freunde Bescheid", erzählt der Ehemann.
Evi Link war gebürtige Mammendorferin und lernte ihren Thomas schon in der Jugend in der Pfarrei St. Bernhard kennen. Einen Steinwurf davon entfernt bezogen sie nach der Heirat im Mai 1984 ein Reiheneckhaus. Kurz vor ihrem Tod feierte das Paar seine Silberhochzeit auf der griechischen Insel Samos und verbrachte anschließend noch eine Woche am Gardasee.
Eine Woche später, am Fronleichnamstag, starb Evi Link. "Sie klagte über Kreuzschmerzen und wir fuhren in die Bereitschaftspraxis der Brucker Klinik. Dort brach sie tot zusammen", erzählt Thomas Link. Sofort wurden Reanimierungsversuche eingeleitet. Evi Link wurde auf die Intensivstation gebracht, doch man konnte ihr nicht mehr helfen. "Ich konnte nur noch die Kinder herbeirufen, dann mussten wir uns von ihr verabschieden."
Eine große Trauergemeinde nahm von Evi Link Abschied: "Das war und ist ein großer Trost für uns drei", erzählt der Familienvater. Und: "Meine Eltern, die Eltern von Evi und auch enge Freunde sind uns eine große Hilfe in dieser schweren Zeit." (akk)