Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Elfriede Neidl, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau
19.10.2006 um 17:57 Uhr von Merkur /Im Alter von 89 Jahren ist am Sonntag die ehemalige Schulrektorin Elfriede Neidl gestorben. Die gebürtige Münchnerin kam 1946 als Lehrerin an die Katholische Knabenschule in Fürstenfeldbruck. Ab 1948 war sie dann Oberlehrerin an der Evangelische Volksschule in Bruck. Dort leitete sie ab 1962 die Schule als Rektorin. Auf eigenen Wunsch wurde sie drei Jahre später als Oberlehrerin auf die Schule nach Emmering versetzt, wo sie bis zur ihrer Pensionierung 1978 arbeitete.
Ehrenamtlich hat Elfriede Nedl sich vor allem um die evangelische Erlöserkirche verdient gemacht. Dort war sie im Kirchenvorstand, Lektorin und Schriftführerin. "Frau Neidl hat mich immer sehr beeindruckt", erzählt Pfarrer Claus Fiedler von der Erlöserkirche. Ihre Tatkraft sei erstaunlich gewesen.
Außerdem engagierte sich Elfriede Neidl sehr im sozialen Bereich: So war sie Gründungsmitglied der Ökumenischen Nachbarschaftshilfe, wirkte aktiv im psychosozialen Arbeitskreis und bei "Essen auf Rädern" mit. Darüber hinaus arbeitet sie für den Krankenhausbesuchsdienst und unterstützte als Mesnerin die evangelischen Gottesdienste im Josefstift. Auch in zahlreichen Vereinen war Elfriede Neidl Mitglied.
"Ihr Glaube hat ihr viel gegeben", sagt Pfarrer Claus Fiedler. Und ihre Nichte Renate Loehnert-Herrle fügt hinzu, dass ihre Tante eine sehr warmherzige, tolerante und kluge Frau gewesen sei, die privat gerne verreiste und das Leben liebte. Viele Jahre lebte sie in einem Reihenhaus in Fürstenfeldbruck, erzählt Renate Loehnert-Herrle. Als ihrer Tante das Häuschen zu viel Arbeit machte, sei sie in eine kleinere Wohnung und vor drei Jahren ins Josefstift der Arbeiterwohlfahrt gezogen, wo sie nun auch gestorben ist. (as)