Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Egmont Lüftner
Spenden Sie eine besondere Form von Trost und Beileid: Lassen Sie einen Gedenkbaum in einem regionalen Waldgebiet pflanzen.
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Von Trauer.de Redaktion, München
08.05.2009 um 13:48 Uhr von Merkur /Der legendäre Musik-Manager Egmont "Monti" Lüftner ist tot. Wie die Polizei in München bestätigte, wurde der 77 Jahre alte ehemalige Ariola-Chef am 7. Mai 2009 auf einem Recycling-Hof im Münchner Norden von einem Lkw überfahren. Lüftner wollte demnach vor dem Lastwagen die Fahrbahn überqueren, als dieser vor der Ausfahrt halten musste. Der Fahrer habe dann beim erneuten Anfahren den Rentner nicht bemerkt, da dieser sich im toten Winkel des Fahrzeugs befand. Lüftner sei von dem Lkw erfasst und überrollt worden, wobei er tödliche Verletzungen erlitt. Alle Wiederbelebungsversuche vor Ort blieben erfolglos.
Egmont Lüftner war seit Ende der 50er Jahre als Musik-Manager aktiv. Er baute die Musik-Sparte des Bertelsmann-Konzerns auf, wo er bis zu seinem Ruhestand 1991 unter anderem Ariola-Chef war. Zu seiner wohl größten Entdeckung gehörte die US-Sängerin Whitney Houston, die Lüftner 1985 in New York sah und anschließend zum Weltstar machte. Als Manager nahm er auch Peter Alexander und Udo Jürgens unter Vertrag, auch mit Bob Marley arbeitete Lüftner. Außerdem entdeckte er den Musikproduzenten Frank Farian, der dann unter anderem Boney M. gründete und damit Welterfolge feierte. Bei den Feiern zum 50-jährigen Bestehen von Ariola im vergangenen Jahr sagte Sängerin Mireille Mathieu über Lüftner: "Er ist die Seele von diesem Haus."
Für Schlagzeilen sorgte auch immer wieder das Privatleben Lüftners. Dieser war in der Münchner Schickeria für seine Partys legendär, seit den 80er Jahren organisierte er außerdem jedes Jahr ein Tennis- und Golfturnier mit Prominenten am Wörthersee.
Der eingefleischte Junggeselle hat aus einer Liaison mit der ehemaligen RTL-Moderatorin Isolde Tarrach die heute 16 Jahre alte Tochter Tracy. Vor sechs Jahren sorgte ein bizarrer Rechtsstreit bundesweit für Schlagzeilen, in dem Lüftner gegen seinen Widerstand vor Gericht dazu verpflichtet werden sollte, mehr Zeit mit dem Mädchen zu verbringen.
Von Trauer.de Redaktion, München
08.05.2009 um 13:44 Uhr von Merkur /Der legendäre Musik-Manager Egmont "Monti" Lüftner ist tot. Wie die Polizei in München bestätigte, wurde der 77 Jahre alte ehemalige Ariola-Chef am 7. Mai 2009 auf einem Recycling-Hof im Münchner Norden von einem Lkw überfahren. Lüftner wollte demnach vor dem Lastwagen die Fahrbahn überqueren, als dieser vor der Ausfahrt halten musste. Der Fahrer habe dann beim erneuten Anfahren den Rentner nicht bemerkt, da dieser sich im toten Winkel des Fahrzeugs befand. Lüftner sei von dem Lkw erfasst und überrollt worden, wobei er tödliche Verletzungen erlitt. Alle Wiederbelebungsversuche vor Ort blieben erfolglos.
Egmont Lüftner war seit Ende der 50er Jahre als Musik-Manager aktiv. Er baute die Musik-Sparte des Bertelsmann-Konzerns auf, wo er bis zu seinem Ruhestand 1991 unter anderem Ariola-Chef war. Zu seiner wohl größten Entdeckung gehörte die US-Sängerin Whitney Houston, die Lüftner 1985 in New York sah und anschließend zum Weltstar machte. Als Manager nahm er auch Peter Alexander und Udo Jürgens unter Vertrag, auch mit Bob Marley arbeitete Lüftner. Außerdem entdeckte er den Musikproduzenten Frank Farian, der dann unter anderem Boney M. gründete und damit Welterfolge feierte. Bei den Feiern zum 50-jährigen Bestehen von Ariola im vergangenen Jahr sagte Sängerin Mireille Mathieu über Lüftner: "Er ist die Seele von diesem Haus."
Für Schlagzeilen sorgte auch immer wieder das Privatleben Lüftners. Dieser war in der Münchner Schickeria für seine Partys legendär, seit den 80er Jahren organisierte er außerdem jedes Jahr ein Tennis- und Golfturnier mit Prominenten am Wörthersee.
Der eingefleischte Junggeselle hat aus einer Liaison mit der ehemaligen RTL-Moderatorin Isolde Tarrach die heute 16 Jahre alte Tochter Tracy. Vor sechs Jahren sorgte ein bizarrer Rechtsstreit bundesweit für Schlagzeilen, in dem Lüftner gegen seinen Widerstand vor Gericht dazu verpflichtet werden sollte, mehr Zeit mit dem Mädchen zu verbringen.