Über den Trauerfall (2)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Edelhildis Rumpel, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von Trauer.de Redaktion, München
20.05.2009 um 09:22 Uhr von Merkur /Im Alter von 94 Jahren verstarb am 7. Mai in Tutzing Schwester Edelhildis Rumpel. Seit 1955 war die gelernte Krankenschwester, die dem Orden der Missions-Bendiktinerinnen angehörte, in der ambulanten Krankenpflege für die Orte Wessobrunn und Haid tätig. Auch die Betreuung ihrer kranken Mitschwestern oblag Schwester Edelhildis.
Bis zu ihrem 80. Lebensjahr war sie im Ort als Krankenschwester täglich unterwegs, zu Fuß und bei jedem Wetter. Für diesen selbstlosen Einsatz wurde sie im Juli 1992 mit dem Bundesverdienstkreuz und im November mit der Bürgermedaille der Gemeinde Wessobrunn geehrt. Auch mit diesen Auszeichnungen hörte die Ordensschwester nicht auf, als Krankenschwester ihren Mitschwester mit Rat und Tat zu Seite zu stehen.
Der letzte schwere Weg ihres Lebens begann im November 2008, als sie aus dem Krankenhaus entlassen wurde. Von da an war sie bettlägerig und brauchte Pflege. Im April 2009 musste sie erneut ins Krankenhaus, wurde sofort operiert, doch ihre Kräfte nahmen immer mehr ab. Anfang Mai wurde sie vom Krankenhaus in die Krankenstation des Mutterhauses verlegt, wo sie verstarb. Sie wird nicht nur den Schwester des Klosters Wessobrunn als Vorbild in Erinnerung bleiben.
Von Trauer.de Redaktion, München
22.05.2009 um 14:53 Uhr von Merkur /"Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm". Diesen Vers aus dem Johannesbrief schrieben die Schwestern des Klosters Wessobrunn über die Todesanzeige ihrer Mitschwester Edelhildis. Sie verstarb am 7. Mai im Alter von 94 Jahren in der Krankenstation des Mutterhauses in Tutzing.
Geboren wurde Lidwina, so ihr Taufname, in Schaudenbach bei Würzburg. Sie wuchs in einer christlich geprägten Familie mit fünf Geschwistern auf. Zwei der Geschwister wählten der Ordesnberuf. Da enschloss sich auch Lidwina zum Eintritt in die Ordensgemeinschaft der Missions-Benediktinerinnen. 1939 legte sie ihre erste Profeß ab. Von 1945 bis 1954 war Edelhildis Stationsschwester im Krankenhaus der Stadt München, das nach Wessobrunn ausgelagert wurde. Dort war es ihre Aufgabe, die ambulante Krankenpflege für Wessobrunn und Haid und die Betreuung ihrer kranken Mitschwestern zu übernehmen. Bis zu ihrem 80. Lebensjahr war sie täglich unterwegs, zu Fuß und bei jedem Wetter. Für diesen selbstlosen Einsatz wurde ihr 1992 das Bundesverdienstkreuz und die Bürgermedaille der Gemeinde Wessobrunn verliehen. Bis sie selbst bettlägerig wurde, stand sie den Mitschwestern noch mit Rat und Tat zu Seite. "Sie wurde von den Kranken wegen ihrer gerechten, gütigen Art verehrt, hatte stets eine guten Kontakt zu ihren Patienten, auch noch lange nach deren Krankheit hielten sie den Kontakt zur ihr", so eine Mitschwester.
Die letzte Wegstrecke von Schwester Edelhildis begann im November 2008, von da an konnte sie das Bett nicht mehr verlassen und brauchte ständige Pflege. In der Grabrede bedankten sich die Ordensfrauen: "Wir sind Edelhildis sehr dankbar für all die Dienste, die sie uns erwiesen hat. Aber dankbar sind wir auch für ihr Sein als Ordensfrau in unserer Mitte. Sie wird uns als gute Vorbild in Erinnerung bleiben".