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Dieter Döllgast-Tiedemann

* 02.05.1920
† 21.03.2010
Erstellt von Merkur und TZ

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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Dieter Döllgast-Tiedemann, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von Trauer.de Redaktion, München

29.03.2010 um 09:44 Uhr von Merkur /
Seine vier Enkel waren Dieter Döllgast-Tiedemanns Ein und Alles. "Er hatte einen sehr guten Draht zu ihnen", sagt Tochter Jutta Stackebrandt. Bis kurz vor seinem Tod im Alter von 89 Jahren war er eben auch ein aktiver Opa, fuhr bis ins hohe Alter Ski und wanderte die Berge hinauf. Für den Lions-Club engagierte sich Tiedemann bereits seit 1974. "Er war stets großzügig und spendete gern", erzählt die Tochter. Dass er das konnte, hatte sich der gebürtige Starnberger hart erarbeitet. Direkt nach dem Maschinenbau-Studium an der TU München machte er sich in der Landeshauptstadt mit der Tiedemann GmbH (heute Tiedemann & Betz) selbstständig. 1970 erhielt er für die Entwicklung des Ringkraftmessers die Goldmedaille vom bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel. Da war der Betrieb bereits auf das Gelände des Elektrizitäts-Werkes Partnach in der Wildenau nach Garmisch-Partenkirchen verlegt worden. In diesem war Tiedemann zudem technischer Leiter. Das Werk gehörte der Familie Döllgast, die ihn als Erwachsenen adoptierte. Denn früh verlor der Diplom-Ingenieur seine Eltern, war bereits mit 25 Jahren Vollwaise. Umso wichtiger waren ihm Ehefrau Lotte, die drei Töchter und seine vier Enkel. Diese lud er gern zum Weihnachtsfest zum Skifahren nach Sexten (Südtirol) ein. Tochter Stackebrandt erinnert sich gut: "Das waren tolle Ausflüge, die Familie lag ihm am Herzen." (kma)