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Dan Wheldon

* 22.06.1978
† 16.10.2011
Erstellt von Merkur und TZ

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Über den Trauerfall (1)

Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Dan Wheldon, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.

Von trauer.de Redaktion, München

19.10.2011 um 09:59 Uhr von Merkur /
Die amerikanische IndyCar Serie hat ein prominentes Todesopfer gefordert: Der britische Rennfahrer Dan Wheldon verstarb beim Saisonfinale am 16. Oktober 2011 auf dem Las Vegas Motor Speedway an den Folgen einer Massenkarambolage. Der am 22. Juni 1978 in Emberton (Großbritannien) geborene Rennfahrer wurde nur 33 Jahre alt. 2005 hatte er den Meistertitel der IndyCar Serie gewonnen, 2005 und 2011 ging er als Sieger aus dem berühmten Indianapolis 500 Rennen hervor. Wheldon begann seine Karriere im Kartsport, wo er von 1987 bis 1995 aktiv war. Bei seinem Debüt im Formel-Rennsport wurde er 1996 auf Anhieb Vizemeister der britischen Formel-Vauxhall-Junior. Bei den Senioren belegte er im selben Jahr einen starken sechsten Rang in der Fahrerwertung. In den beiden Folgejahren erreichte er sowohl in der britischen, als auch in der europäischen Formel Ford erst zwei vierte, dann zwei dritte Plätze. Einer seiner größten Rivalen war dabei der heute in der Formel 1 weltberühmt gewordene Jenson Button. In den USA, in die er aus finanziellen Gründen wechselte, feierte er auf Anhieb große Erfolge. Er wurde in der Formel Ford 2000 Meister 1999, in der Atlantic Championship Vizemeister 2000 und in der Indy Lights Serie Vizemeister 2001. Sein Debüt in der damals noch Indy Racing League genannten Serie feierte er im Folgejahr, als er die letzten beiden Rennen für das Panther Racing Team bestreiten durfte. "Neues Team, neuer Name, gleiche Serie" hieß es im Folgejahr. Die inzwischen in IndyCar Series umbenannte Meisterschaft bestritt Wheldon für das Team Andretti Green Racing, für das er im Saisonfinale als Dritter seine erste Podestplatzierung einfuhr. Am Ende wurde er Elfter der Fahrerwertung. 2005 war schließlich das Jahr des Dan Wheldon. Er gewann nicht nur das Indianapolis 500 als erster Engländer seit Graham Hill 1996, sondern stellte mit sechs Saisonsiegen auch gleich noch eine neue Bestmarke in der IndyCar Serie auf. Den Meistertitel sicherte er sich mit einem deutlichen Vorsprung. 2006 gewann er zudem gemeinsam mit Scott Dixon das 24-Stunden-Rennen von Daytona. Es folgten weitere Stationen bei den Teams Chip Ganassi Racing, erneut Panther Racing, Bryan Herta Autosport und zuletzt Sam Schmidt Motorsport. Für das letztgenannte Team ging er auch beim diesjährigen Saisonfinale an den Start, der sein letzter werden sollte. In Runde zwölf wurde er in einen Massenunfall mit 15 Rennwagen verwickelt. Wheldons Wagen wurde mit der Oberseite der Fahrerzelle gegen einen Fangzaun geschleudert. Der Brite wurde sofort ins Krankenhaus gebracht, wo er seinen schweren Verletzungen schließlich erlag. Wheldon hinterlässt seine Ehefrau und langjährige Assistentin Susie Brehm und zwei Söhne. Foto: wikipedia