Pflanzen Sie einen Gedenkbaum für Christine Fischer
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Von Trauer.de Redaktion, München
09.08.2010 um 14:40 UhrÜber 20 Jahre waren Christine Fischer und ihr Mann Albert das Hausmeisterehepaar im Gröbenzeller Rathaus. Nach längerer Krankheit verstarb Christine Fischer nun im Alter von 75 Jahren.
Die gebürtige Sudetendeutsche wurde 1945 ausgesiedelt und wuchs bei Pflegeeltern in Thalheim, Kreis Bitterfeld auf. "Meine Großeltern starben während des Krieges und die fünf Geschwister wurden bei der Vertreibung in alle Winde verstreut", erzählt Sohn Albert Fischer. Ende der 50er-Jahre sahen sie sich erstmals wieder.
Nach der Volksschule machte Christine Fischer eine Ausbildung zur Fotolaborantin und arbeitete bei der Filmfabrik Agfa in Wolfen. 1956 zog sie nach München und lernte ihren Albert kennen, den sie 1959 heiratete. 1964 zog das Paar mit den beiden Söhnen Albert und Hermann nach Gröbenzell. Dort waren sie von 1971 bis 1995 als Hausmeister-Ehepaar im Rathaus beschäftigt. "Die Mama war ein sehr ruhiger Mensch, allerdings nicht verschlossen sondern sehr offenherzig. Die Familie war ihr sehr wichtig und sie nahm sich selbst immer zurück", berichtet der Sohn. In ihrer Freizeit fuhr sie gern Ski, als Sozia auf dem Motorrad mit, reiste gern im Wohnmobil, las oder beschäftigte sich mit Handarbeiten.
Vor zweieinhalb Jahren erhielt sie die Diagnose Zungenkrebs. Zahlreiche Bestrahlungen und Chemotherapien folgten, doch Christl Fischer stemmte sich gegen ihr Schicksal und verlor nicht den Lebensmut: "Sie hat bis zuletzt gehofft und gekämpft, doch auch die beste ärztliche Versorgung konnte ihr nicht helfen", erzählt Sohn Albert. Anfang 2009 feierten seine Eltern die Goldene Hochzeit, zu der auch vier Enkelkinder herzlich gratulierten.
Seit Februar diesen Jahres lebten die Eheleute in der Einrichtung Betreutes Wohnen an der Olchinger Straße. Der Krebs ließ sich trotz ihres Lebensmutes nicht besiegen. Nach einem Aufenthalt auf der Palliativstation bei den Barmherzigen Brüdern in München folgte die letzte Station der liebevollen Ehefrau und Mutter: Sie erlag im Hospiz ihrer Krebserkrankung. "Die Mama wurde bei den Barmherzigen Brüdern optimal betreut. Sie verlebte ihre letzten Tage in einem schönen Umfeld und konnte in diesem Hort der Ruhe würdevoll die Augen schließen", weiß der Sohn. ak
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