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August Ländle

* 09.01.1911
† 23.10.2006
Erstellt von Merkur und TZ

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Von trauer.de Redaktion (cs), Dachau

23.10.2006 um 19:27 Uhr von Merkur /
In der Füssener Straße hatte Ländle ein Maler- und Lackierergeschäft betrieben. Neben seiner Familie und dem beruflichen Werdegang engagierte er sich auch kommunalpolitisch. Von 1956 bis 1960 war er Mitglied des Gemeinderates. Von 1960 bis 1978 hatte er ohne Unterbrechung das Amt des ersten Bürgermeisters inne. In dieser Zeit wurde 1964 der Beschluss gefasst, einen Neubau der Volksschule in Angriff zu nehmen (Einweihung im November 1965). Die Schulreform 1966 mit der anschließenden Gründung des Schulverbandes Steingaden bedurfte intensiver Abwägung und der nachhaltigen Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Von höchster Brisanz war die Entscheidung im Zuge der Gebietsreform, ob Bernbeuren nach Schwaben kommt oder in Oberbayern verbleibt. Dies war wohl die schwerwiegendste und zukunftsbedeutendste Entscheidung zum Verbleib beim jetzigen Landkreis Weilheim-Schongau. Im Dezember 1975 wurde zwischen den Gemeinden Bernbeuren, Burggen und Tannenberg der Eingemeindungsvertrag geschlossen und die VG Bernbeuren gegründet. Eine weitere bedeutsame Maßnahme in der Ära Ländle war der Bau der Auerberghalle von 1976 bis 1978 mit entsprechenden Sportstätten im Umfeld. Die örtlichen Vereine wusste Ländle wegen deren sozialer Bedeutung und öffentlicher Wirkung besonders zu schätzen. Für den Tourismus engagierte er sich im Wissen, dass die Wirtschaftskraft Bernbeu­rens verbessert werden kann. 1968 wurde der Tourismus mobilisiert und ein Verein gegründet. Diesem stand Ländle von 1976 bis 1985 als erster Vorsitzender vor. Danach wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. (sn)