Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Andreas Schiller, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von Trauer.de Redaktion, München
02.11.2009 um 11:16 Uhr von Merkur /Er war ein Vorbild. Der Landkreis Ebersberg und seine Feuerwehren trauern um Ehrenkreisbrandrat Andreas Schiller aus Berg bei Steinhöring, der am Freitag, 30. Oktober, im Alter von 83 Jahren gestorben ist.
Der Schiller Anderl, wie ihn seine Freunde nannten, war seit 1947 Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr Steinhöring. Seine aktive Zeit bei den Florianjüngern begann aber schon während des Krieges, als er bei der Jugendfeuerwehr Dienst tat.
Schon 1956 zeichnete sich der beeindruckende Werdegang von Andreas Schiller im Dienst am Nächsten ab. Er wurde in Steinhöring zum Kommandanten gewählt. Ein verantwortungsvolles Amt, das er mit großem Ehrgeiz und großem Verantwortungsgefühl bis 1976 vorbildlich ausführte. In diesem Jahr wurde er vom Feuerwehrverein zum Ehrenkommandanten ernannt.
Die Prüfung zum Kreisbrandmeister legte Schiller 1958 mit Erfolg ab. Dieses Amt übte er im Landkreis Ebersberg bis 1978 aus, als er kommissarisch zum Kreisbrandrat ernannt wurde, nachdem sein Vorgänger Anton Wagner plötzlich verstorben war.
1979 wurde Andreas Schiller dann offiziell zum Kreisbrandrat gewählt. Die Gemeinde Steinhöring war stolz, eine Führungskraft auf Landkreisebene aus den eigenen Reihen stellen zu können. Schiller prägte das Feuerwehrgeschehen im Landkreis Ebersberg in seiner elfjährigen Amtszeit entscheidend. Er legte großen Wert auf die Jugendarbeit und auf die Verbreitung der Leistungsabzeichenprüfung Wasser. Für seinen unermüdlichen Einsatz und seine Verdienste wurde der Steinhöringer 1989 zum Ehrenkreisbrandrat ernannt.
Sein Nachfolger, Kreisbrandrat Gerhard Bullinger, würdigte Schiller gegenüber der Ebersberger Zeitung als vorbildlichen Kameraden, der den nachfolgenden Generationen stets Vorbild gewesen sei.