Über den Trauerfall (1)
Hier finden Sie ganz besondere Erinnerungen an Alfred Zeller, wie z.B. Bilder von schönen Momenten, die Trauerrede oder die Lebensgeschichte.
Von Trauer.de Redaktion, München
02.09.2009 um 13:46 Uhr von Merkur /Vielen älteren Murnauern ist er noch gut bekannt: Von 1973 bis 1985 war Alfred Zeller Marktbaumeister und Bauamtsleiter der Marktgemeinde. Nun ist Zeller nach langer Krankheit in einem Pflegeheim in Planegg im Alter von 87 Jahren gestorben. In Murnau hat er viele sichtbare Spuren hinterlassen.
Nach der Volksschule und dem Gymnasium absolvierte der gebürtige Schlesier zunächst eine Maurerlehre, die durch Kriegsdienst und Gefangenschaft unterbrochen wurde. 1947 schloss er diese Ausbildung ab. Ein Architekturstudium in München folgte. Bereits 1950 hatte es der ehrgeizige junge Mann bis auf den Posten des Stellvertretenden Kreisbaumeisters im Landratsamt Altötting geschafft. Von 1954 bis 1965 fungierte er dort als Stadtbaumeister, anschließend bekleidete er die gleiche Stelle in Mainburg.
1973 trat er in die Dienste des Marktes Murnau. In seine zwölfjährige Amtszeit fielen unter anderem der Bau des Kurgästehauses (heute Kultur- und Tagungszentrum), der Max-Dingler-Hauptschule, des Feuerwehr-Gerätehauses samt Bauhof, die Anlage des neuen Friedhofteils Süd mit Errichtung der Aussegnungshalle, der Ausbau des Parkplatzes an der Rückfront des Rathauses sowie die Umgestaltung der Gemeindewerke. Zudem gehörte die Wiederaufstellung der Mariensäule im Murnauer Untermarkt in Zellers Zuständigkeitsgebiet. Zudem hat er zahlreiche Bebauungspläne bearbeitet. Mit den Worten "Ihre Hand sieht man, ihre Hand spürt man" hatte der damalige Bürgermeister Werner Frühschütz im August 1985 den scheidenden Amtsträger bei dessen Verabschiedungsfeier gewürdigt. Zeller hinterlässt seine Ehefrau, zwei erwachsene Kinder und vier Enkel. (her)