Siegfried Hasler

Siegfried Hasler

* 27.07.1929
† 13.12.2013 in Hofheim
Erstellt von Merkur und TZ
Angelegt am 16.12.2013
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merkurtz

vom 06.12.2014

Gedenkkerze

Elisabeth Alig-Schuster

Entzündet am 09.01.2014 um 19:49 Uhr

Er war einer meiner Lieblingslehrer. Ich erinnere mich sehr gerne an meine Gymnasiumszeit (1961-1969).

merkurtz

vom 04.01.2014

Gedenkkerze

Dr.Rolf Fahnemann

Entzündet am 31.12.2013 um 10:14 Uhr

Liebe Gertrud! In Erinnerung an die vielen Stunden, die ich mit Sigi, Burschi und Elisabeth erleben durfte möchte ich Dir und Deinen lieben Angehörigen meine aufrichtige Anteilnahme aussprechen. Ich habe Sigi noch in ganz lebhafter Erinnerung! Euer Rolf

Siegfried Hasler

19.12.2013 um 14:21 Uhr von Merkur und

 

Hofheim  -  Wenn er nicht gewesen wäre, hätte es die Chormusik nicht zu einem so hohen Stellenwert im nördlichen Landkreis gebracht. Siegfried Hasler, der von 1968 bis 1993 als Musikpädagoge im Staffelsee-Gymnasium wirkte, war nicht nur in diesem Punkt eine treibende Kraft. Doch in der Nacht zum vergangenen Freitag hat Hasler im Alter von 84 Jahren für immer seine Augen geschlossen. Beim dritten Konzert der Reihe „Samstag halb 4“ wurde mit einer Schweigeminute dem beliebten Lehrer gedacht. „Auch die Reihe „Samstag halb 4“ würde es nicht geben“, sagte Sprecherin Angela Braun.

 

Geboren in München-Nymphenburg, aufgewachsen in Hohenwart (Bayerischer Wald), Laichling bei Regensburg und Prem am Lech hatte sein Vater – selbst Musiklehrer – schon früh das Talent seines Sohnes entdeckt. Schon im Alter von zehn Jahren durfte der Filius ihn an der Orgel vertreten. Da die beiden Söhne von einem Bekannten seines Vaters bei den Regensburger Domspatzen sangen, wurde ein Kontakt mit dem damaligen Domkapellmeister Theobad Schrems hergestellt. Im Januar 1941 durfte Hasler junior dort vorsingen – und wurde prompt genommen.

 

Zwei Jahre verblieb er in dem berühmten Knabenchor, sang bei Festmessen an Ostern, Weihnachten und zahllosen anderen Anlässen im Regensburger Dom. Parallel zu seinem Studium der Schulmusik war er als Assistent von Theobald Schrems, der zu seinem Mentor wurde. Seine erste Stelle als Referendar absolvierte er an der Gisela-Realschule in München, 1958 wurde er nach Hassfurt (Franken) versetzt. Dort lernte er auch seine spätere Frau Gertrud kennen. 1968 trat er seine Stelle in Murnau an, wo er unter anderem den Unter- Mittelstufen- und den Madrigalchor ins Leben rief, mit dem er Konzertreisen bis nach Rom und Venedig unternahm.

 

Höhepunkte in Murnau waren stets die großen Weihnachtskonzerte in der Pfarrkirche St. Nikolaus. Auch Manfred Böhm, Leiter des Chores „Art Capella“, Organisator von „Samstag halb 4“ war einer seiner gelehrigsten Schüler. „Art Capella“, die Eckspanner“, „Stimmbruch“ und das Ensemble „Frauentöne“ wurden in Haslers Sinne inspiriert. Erst am 19. Oktober hatte er ein Choralamt in der Nikolauskirche dirigiert. Hasler hinterlässt seine Ehefrau Gertrud, zwei Töchter und zwei Enkel.     

                                                             

Heino Herpen

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